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Stadt Peine Zweidorfer Holz: Toter bei schwerem Lkw-Unfall
Stadt Peine Zweidorfer Holz: Toter bei schwerem Lkw-Unfall
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17:45 14.05.2019
Tödlicher Unfall auf der A2: Zwischen Peine und Braunschweig ist in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz der Fahrer eines Lastwagens ums Leben gekommen. Quelle: Tobias Mull
Zweidorfer Holz

Bei einem schweren Unfall auf der A 2 zwischen Peine und Braunschweig in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz ist am Dienstagmorgen ein Lkw-Fahrer aus der Region Hannover ums Leben gekommen. Aufgrund einer Baustelle im weiteren Streckenverlauf hatte sich der Verkehr aufgestaut, aus noch ungeklärter Ursache war der 56-Jährige dann gegen 7.30 Uhr beinahe ungebremst in einen stehenden Lkw am Stauende gekracht. Er war vermutlich sofort tot.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der polnische Sattelzug am Stauende auf einen weiteren Lkw aufgeschoben, andere Fahrzeuge waren an dem Unfall nicht beteiligt. Der 64-jährige Fahrer des mittleren Lastwagens wurde leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der dritte Fahrer blieb unverletzt und konnte die Fahrt nach der Unfallaufnahme mit seinem Gespann fortsetzen, teilte die Polizei mit.

Auf der A2 bei Zweidorfer Holz gab es einen schweren Lkw-Unfall mit einem Toten.

Die beiden hinteren Lastwagen waren so ineinander verkeilt, dass der tödlich verletzte Fahrer zunächst nicht geborgen werden konnte. Zwei Kräne musste schließlich eingesetzt werden, um die Lkw zu trennen. Vier Stunden zogen sich die Arbeiten der Einsatzkräfte hin. „So heftig ineinander verkeilte Lkw – das ist schon ein außergewöhnlich schwerer Unfall“, sagte Sven Bössel, einer von rund 20 Kameraden der Kernstadtwehr Peine, die unter der Einsatzleitung von Peter Weber bei dem Unfall vor Ort waren.

Besondere Schwierigkeit: Der sogenannte Federspeicher der Bremse des Aufliegers war blockiert, das Gespann konnte somit nicht bewegt werden. Schließlich trennte die Feuerwehr die auf rund die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe zusammengedrückte Fahrerkabine vom übrigen Teil des Lastwagens, hob sie mittels eines Krans an und konnte schließlich so den schwerst eingeklemmten Leichnam bergen.

Ob der getötete Fahrer das Stauende übersehen hatte oder ob ein technischer Defekt zum Unfall führte – das werde nun ermittelt, sagte Polizeioberkommissar Frank Tessarzik von der Autobahnpolizei. Ein Anhaltspunkt: Auf dem Asphalt ist an der Unfallstelle eine rund 15 Meter lange Bremsspur zu sehen, der Fahrer hatte also wahrscheinlich noch versucht zu reagieren, aber das Bremsmanöver kam zu spät.

Ein Lob gab es am Ende von Feuerwehr und Polizei für die übrigen Verkehrsteilnehmer – diese hatten anders als sonst oft in letzter Zeit eine ordentliche Rettungsgasse gebildet, damit die Einsatzkräfte zum Unfallort gelangen konnten. Die Autobahn war für die Bergungsarbeiten zeitweise komplett gesperrt, später wurde der Verkehr einspurig über die Raststätte umgeleitet. Am späten Nachmittag wurden dann zwei Fahrstreifen wieder freigegeben.

Nach Angaben der Polizei liegt der Gesamtschaden bei mehreren zehntausend Euro.

Von Thomas Kröger und Tobias Mull

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