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Stadt Peine Nachwuchs zu Gast beim Profi
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00:20 31.03.2019
Die zehnjährige Charleen Sauer möchte Schriftstellerin werden. Beim Zukunftstag holte sie sich Tipps von Autorin Silvia Nagel. Quelle: Ulrich Jaschek
Peine

Für die zehnjährige Ratsgymnasiastin Charleen Sauer aus Stederdorf, scheint deren Berufswunsch schon jetzt festzustehen: Schriftstellerin – und erfolgreich, das merkt man ihr an. So lag es nahe, den Zukunftstag mit einer „echten“ Autorin zu verbringen.

Sie plante bei der Peiner Autorin Silvia Nagels ihren kreativen Berufswunsch. Über Charleens reichlich und handschriftlich verfassten Geschichten in Mappen und Heften haben sowohl die junge als auch die erfahrene Autorin die Köpfe zusammengesteckt und fachsimpeln über „Plotterstellung“, „Lektorat“ oder „Ideensammlung“.

Erstlingswerk „Anna und Max

Charleens Erstling „Anna und Max“, eine halbseitige mit Bleistift notierte Story über die Liebe vom ersten Kuss bis zur Geburt des Nachwuchses, verfasste sie bereits als Sechsjährige, weil „ich Papier und Stift hatte“.

Längst fließen Charleen auch durchaus ausführliche Texte der Genre „Fantasy“ und sogar „Horror“ aus dem Federhalter. Woher sie ihren erstaunlich umfangreichen Wortschatz beziehe? „Ich lese gerne“, sagt sie und erzählt, dass ihr das als Erstklässlerin zuerst schwer gefallen sei.

Seitdem sei sie meist über Lektüre gebeugt, wenn sie nicht gerade an Geschichten schreibe, Tennis spiele, beim Schauspielunterricht sei oder Tagebucheintragungen vornehme.

Ihr Schauspiel-Lehrer versorgt sie überdies mit anspruchsvollem Lesestoff: „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen hatte sie nicht nur zu verinnerlichen sondern auch daraus kleine Szenen nachzuspielen oder das offene Ende von Carolyn Millers Roman „Die unnahbare Miss Ellison“ weiterzuschreiben. Lob bekommt Charleen übrigens nicht nur von ihrer Familie, sondern sogar schriftlich von Autorin Nina Weber, die sie nach einer Lesung im Ratsgymnasium kennenlernte. „Sie hat mir in ihrem Brief auch Tipps zum Schreiben gegeben“, verrät sie mit roten Wagen. Und wenn Charleen eigene Text vorliest, schauspielerisch umgesetzt, scheint sie in ihrem Element.

Shakespeare würde staunen

Zu Papier und Stift greife sie, „wenn Zeit sei“, also in den Ferien, am Abend, vor den Hausaufgaben – „eigentlich immer“. Und seit zum Lehrstoff in ihrer Klasse 5 D auch der „Computerführerschein“ gehört, nimmt ihre jüngste Horror-Story an Mutters Laptop Gestalt an, während sie die Liebesgeschichte (derzeit auf Seite 26) zunächst handschriftlich vollenden möchte.

Übrigens: Diverse Welt-Bestseller begannen weitaus schwächer als der „erste Satz“ in Charleen Sauers jüngster Liebesgeschichte: „Ich verliebte mich in der Nacht!“ Shakespeare würde staunen!

Von Ulrich Jaschek

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