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Stadt Peine Zukunft der Förderschulen – Plett: „Der Kampf um den Erhalt war richtig“
Stadt Peine Zukunft der Förderschulen – Plett: „Der Kampf um den Erhalt war richtig“
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16:57 16.05.2019
Sprachen über Förderschulen: (von links) Gerhard Behrends, Christoph Plett und Mitglieder des Kreiselternrates. Quelle: CDU
Peine

Im Landkreis Peine existieren aktuell mit der Janusz-Korczak-Schule in Ilsede und der Pestalozzischule in Peine noch zwei Schulen dieses Typs, die ursprünglich beide auslaufen sollten. Die CDU hatte sich dafür eingesetzt, Schulen des Typs Förderschule Lernen bis zum Ende des Schuljahres 2027/2028 offenzuhalten. Auf Antrag der CDU ist der Erhalt der Pestalozzischule bis 2027/28 gesichert. Die Partie werde sich dafür einsetzen, dass die Förderschule auch über den Zeitraum 2027/28 bestehen bleibt, so Plett.

Eltern wird Wahlfreiheit gelassen

„Das Gespräch mit Schulleiter Gerhard Behrends und seinen Kollegen hat mir noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig es war, für den Erhalt der Pestalozzischule zu kämpfen. Den Eltern wird damit die Wahlfreiheit gelassen, die Kinder auf einer Regelschule inklusiv beschulen zu lassen oder ihnen auf der Pestalozzischule genau die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie brauchen“, so der CDU-Abgeordnete.

„Eltern, die ihre Kinder bei uns angemeldet haben, sind sehr froh darüber, dass sie das Angebot einer kleinen Klasse, deren Unterricht durchweg sonderpädagogisch gestaltet und individuell auf die Schüler bezogen ist, wahrnehmen können“, berichtet Behrends. Die fünfte Klasse sein gut nachgefragt und habe zurzeit 14 Schüler. „Damit sind hier im Landkreis Peine alle Anforderungen des Kultusministeriums bezüglich der Klassengröße erfüllt“, so Behrends.

Daniela Klein, Vorsitzende des Kreiselternrates betont: „Wir sind der CDU sehr dankbar für dieses Gesprächsformat, durch das wir die Möglichkeit haben, Einblicke in Details des Schulsystems im Landkreis zu erhalten, die sich zwar im Verborgenen abspielen, aber ungeheuer wichtig sind.“

Vielfältiges und ortsnahes Schulsystem

Der Abgeordnete des Kreiselternrates im Kreis-Bildungsausschuss, Roland Mainka, ergänzt: „Der Kreiselternrat setzt sich für ein vielfältiges und möglichst ortsnahes Schulsystem für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis ein. Die fortschreitende Individualisierung der Bevölkerung betrifft auch Schüler und Eltern.“

Dogmatische politische Positionen seien in der schulpolitischen Diskussion nicht hilfreich. Mainka: „Wir setzen auf eine selbstverantwortliche Kreativität der Schulen, um attraktive Angebote für Schüler und Schülerinnen zu machen. Dies muss der Landkreis als Träger nicht nur unterstützen, sondern ebenso durch ein ganzheitliches Konzept leiten und führen.“ Denn: Es dürfe nicht sein, dass die Entwicklung einer einzelnen Schule den anderen schade. „Die Arbeit der Förderschulen ist eine wichtige Komponente in diesem System. Wir brauchen Vielfalt, ein buntes System, in dem jedes Kind seinen Platz findet“, so Mainka.

Von Alex Leppert

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