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Stadt Peine Westfalenbahn: „115 Züge sind in Peine ausgefallen“
Stadt Peine Westfalenbahn: „115 Züge sind in Peine ausgefallen“
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20:00 19.05.2019
Die Westfalenbahn nennt die Zugausfälle in Peine. Quelle: Archiv
Kreis Peine

Laut LNVG fielen im vergangenen Jahr landesweit rund 1,2 Millionen Zugkilometer oder 2,7 Prozent aller Regionalverkehre zwischen Ems und Elbe aus. Das waren 0,4 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Auch die Pünktlichkeitswerte fielen unter das Vorjahresniveau. 89,9 Prozent (2017: 92,2 Prozent) aller Regionalzüge erreichten 2018 pünktlich ihr Ziel.

Die Enno-Züge sind auch im Kreis Peine unterwegs. Quelle: Archiv

So sieht es im Kreis Peine aus: Die PAZ hat bei der Westfalenbahn nachgefragt. Sprecher André Rahmer sagt: „Im Jahr 2018 hatten wir in Peine 16 612 planmäßige Halte. Nur 115 mal ist dies nicht passiert. Von den 115 ausgefallenen Halten waren 7 aufgrund von Bauarbeiten planmäßig. 35 von den 115 wurden durch Busse im Ersatzkonzept ersetzt. Und in Peine sind 5,3 Prozent aller Züge mit Verspätung von mehr als fünf Minuten angekommen, 4,8 Prozent bei Abfahrten.“ Und Björn Pamperin von der Firma Metronom, die den Enno-Zug betreibt, betont: „Knapp 92 Prozent aller Züge des Enno waren 2018 im Durchschnitt pünktlich. Von den Zügen hatten drei Prozent Verspätung von vier bis fünf Minuten, drei Prozent Verspätung von 6 bis 15 Minuten und zwei Prozent Verspätung über 16 Minuten. Insgesamt 0,8 Prozent der geplanten Zugfahrten mussten ausfallen, der Hauptgrund dafür war der Sturm im August 2018.“

Verbesserung der Betriebsqualität

Die Landesnahverkehrsgesellschaft reagiert und nimmt die Unternehmen stärker in die Pflicht, wie LNVG-Chefin Carmen Schwabl betont. „Wir haben bereits begonnen, in europaweiten Ausschreibungen, wo wir die Federführung haben, je nach Größe des Netzes bestimmte Quoten für die Ausbildung von Lokführern vorzugeben. Außerdem bestimmen wir konkrete Personalreserven vor Ort, die bei Ausfall eines Lokführers zum Zuge kommen. Das gleiche gilt für die Vorhaltung einer höheren Fahrzeugreserve“, nennt Schwabl Beispiele zur Verbesserung der Betriebsqualität.

Ursachen für Verspätungen

Die Ursachen für Verspätungen und Ausfälle seien vielfältig. Häufig seien die Unternehmen nicht verantwortlich, weil externe Faktoren wie Baustellen oder Witterungseinflüsse die Fahrpläne durcheinander wirbeln. Für Schwabl ist auch klar: Wo in der Vergangenheit zu wenig ins Netz, vor allem in Strecken und Brücken, investiert worden sei, hätten es die Betreiber schwer, ihren Fahrgästen eine verlässliche Mobilität zu bieten. Weitere Gründe für Verspätungen und Ausfälle seien zum Beispiel vorfahrtberechtigte Fernverkehrszüge sowie technische Störungen in der Signal- und Sicherungstechnik.

Von Thomas Kröger

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