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Stadt Peine Wohnraum-Initiative der Peiner CDU: Das sind die ersten Reaktionen
Stadt Peine Wohnraum-Initiative der Peiner CDU: Das sind die ersten Reaktionen
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18:12 17.10.2019
Symbolfoto: Baut der Landkreis Peine bald selbst Wohnungen? Quelle: dpa
Kreis Peine

Die CDU-Kreistagsfraktion hat eine Initiative zum sozialen Wohnungsbau gestartet, schlägt die Schaffung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft vor. Im Vorfeld hatte Michael Kramer, CDU-Vorsitzender im Peiner Kreistag Peine, Anfragen an die Verwaltung, soziale Organisationen und Peiner Abgeordnete zur Situation auf dem Wohnungsmarkt im Peiner Land gestellt.

Die beiden Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann (CDU) sowie Hubertus Heil (SPD) hätten dabei dem CDU-Fraktionsvorsitzenden ausführlich geantwortet. „Beide lobten die Initiative und verwiesen auf die Aktionen der Bundesregierung zum Baukindergeld, der Mietpreisbremse, einer steuerlichen Förderung, Wohnraum-Investitionsoffensive und der Städtebauförderung“, sagt Kramer.

Gesamtfördermittelvolumen: bis zu 1,7 Milliarden Euro

Pahlmann ergänzte noch, dass die niedersächsische Landesregierung im Frühjahr 400 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung gestellt habe. Ziel sei es dabei, in einem absehbaren Zeitraum den Bau auf 4000 Sozialwohnungen pro Jahr zu erhöhen. Die Landesregierung gehe davon aus – bei einem günstigen Verlauf – bis 2023 ein Gesamtfördermittelvolumen von bis zu 1,7 Milliarden Euro zu mobilisieren und in den geförderten Wohnungsbau zu investieren. Von den beiden ebenfalls angeschriebenen Peiner Landtagsabgeordneten Christoph Plett (CDU) und Matthias Möhle (SPD) gab es bisher keine Reaktion.

„Die Antwort der Peiner Heimstätte war ernüchternd“, so der Christdemokrat. Zur Situation im Kreis könne keine Aussage gemacht werden – und ein Überblick wie viele Bürger mit einem Wohnberechtigungsschein untergebracht würden, liege nicht vor. Allerdings liege die Leerstandsquote bei unter einem Prozent, was der üblichen Fluktuation entspräche. „Einen zusätzlichen Bedarf in den nächsten zehn Jahren mag es geben, bloß wie dieser beziffert werden kann“, sei derzeit nicht zu sagen, so die Peiner Heimstätte.

Von Tobias Mull

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