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Stadt Peine Winter-Varieté beschließt das Jahr im Kulturring mit witziger Vorstellung
Stadt Peine Winter-Varieté beschließt das Jahr im Kulturring mit witziger Vorstellung
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17:23 01.01.2020
Tom wirbelte am und im Riesenreifen. Quelle: grit storz
Peine

Schokoküsse, Papierschlangen, Glitzerhüte und schräge Zirkusmusik im Foyer: Der Empfang des Publikums in den Peiner Festsälen zum Winter-Variete mit den Artistokraten aus Berlin war gelungen.

Knapp zwei Stunden Zirkusunterhaltung am Silvesterabend

Bunt herausgeputzt und mit prallen Luftballontrauben unter der Decke luden die Festsäle zu knapp zwei Stunden Zirkusunterhaltung ein. Hatte das Programm „ein verträumtes Winterspektakel versprochen, dass fantastisch, komisch und ein wenig durchgeknallt“ daher kam, wurden die Besucher des ausverkauften Hauses dahingehend nicht enttäuscht. Die barock weiß herausgeputzte Compagnie mit „Otto von Frost“ und der Eiskönigin an der Spitze des „eisigen Hofstaates“ entführten in die Welt des Varieté. Herausgekommen ist an diesem Abend eine wirkliche Wundertüte artistischen Könnens. Der Grat zwischen künstlerischer Höchstleistung und kindlichem Klamauk war dabei oft sehr schmal. Drehte, warf und jonglierte eben noch die Diabolokünstlerin das Publikum schwindelig, bekam Akrobatin „Natalie aus Wladiwostok“ tosenden Applaus für ihre mit Schwierigkeiten gespickte Handstandnummer, waren andere Darbietungen doch eher banal, aber nicht schlecht.

Winter-Varieté in den Peiner Festsälen

In der Pause war das Publikum geteilt

Die Grenze zwischen Wollen und Können verschwamm so das eine oder andere Mal – allerdings auf eine witzige Art und Weise. Egal ob „Otto von Frost“ Tischtennisbälle durch In-den-Mund-stecken verschwinden oder mit einem Laubbläser Tücher schweben ließ, erntete er doch viele Lacher. Genauso bekam er aber für seinen unnachahmlichen Gesang der Vogelfängerarie inklusive kreisendem Vogel und als „Königin der Nacht“ begeisterten Beifall.

In der Pause war die Meinung im Publikum geteilt: Die einen fanden das Programm großartig und freuten sich, mit wie wenig Mitteln die Artisten auskommen. Die anderen warteten auf den zweiten Teil, bei dem „hoffentlich etwas Spektakuläres“ passieren sollte.

Spektakulär war auch der 2. Teil nicht – übertraf aber Teil 1

Gut: Spektakulär war auch der zweite Teil des Abends nicht. Allerdings übertraf er Teil eins um Längen! Witzig zum Auftakt: die „Glöckchennummer“ bekam durch den unfreiwilligen Fall des Miniklaviers eine unverhofft komische Note. Fakir Izmir erklärte im Stil der Sendung mit der Maus, was ein Fakir eben so tut. Als seine grüne Glitzerschlange ins Publikum sprang und er „Feuer aus brandschutztechnischen Gründen“ nur mit Hilfe einer Peperoni schluckte, war das schon Clownerie auf hohem Niveau. Schließlich ließ Diaboloqueen Lena Köhn die kleinen Kegel flitzen und bekam tosenden Beifall. Auch die Reifennummer beeindruckte. „Stallmeister Tom“ schien förmlich zu schweben, drehte, rollte und wirbelte am Riesenreifen über die Bühne. Als schließlich noch die Eisprinzessin am Seil waghalsige Kunststücke hoch über dem Saal zeigte, war die Begeisterung im Publikum groß. Hatte sie schon im ersten Teil mit ihrem Jonglage-Seil kräftigen Applaus bekommen, jubelte ihr nun das Publikum für ihre akrobatischen Verwicklungen in der Luft zu.

Schließlich schwebten nach dem Schlussapplaus die Ballontrauben von der Decke und intonierten dabei ein scheinbares Feuerwerk durch vielfaches Platzen.

Von Grit Storz

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