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Stadt Peine „Hundstage“ bringen tropische Temperaturen in Peine
Stadt Peine „Hundstage“ bringen tropische Temperaturen in Peine
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09:30 23.07.2019
Die „Hundstage“ bringen Sonne satt und perfektes Badewetter für Mensch und Tier. Allerdings geht die Bezeichnung nicht auf die vierbeinigen Freunde zurück. Quelle: pa
Kreis Peine

Pünktlich zum Beginn der „Hundstage“ am 23. Juli steht eine neue Hitzewelle in ganz Westeuropa an – und damit auch im Peiner Land. Temperauren von fast 40 Grad werden in der Region erwartet, eine Abkühlung ist erst am Wochenende zu erwarten. „Bis Freitag bleibt es meist trocken, ab Samstag kann es lokal Gewitter mit Unwetterpotenzial geben“, warnt Diplom Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Auf sonnige 30 Grad klettern die Temperaturen bereits am Dienstag – und dann geht es sogar noch weiter nach oben. Am Mittwoch soll es bis zu 34 Grad heiß werden, am Donnerstag steigert Hoch „Yvonne“ dann das Wüstenklima weiter. Bis zu 36 Grad heiß und Sonne satt, heißt es dann. „Also gut mit Sonnenschutzmitteln eincremen“, sagt der Wetterexperte.

Schwüle Hitze

In der Nacht zu Freitag kühlt es kaum ab, tropische Nächte von bis zu 20 Grad sind zu erwarten und machen die Nachtruhe kaum möglich, so Jung gegenüber der PAZ. Am Freitag selbst wird es bei 35 Grad sehr heiß, bevor es zu Samstag zwar etwas kühler, aber weiterhin unangenehm wird. Bei 27 Grad und schwüler Hitze kann es vereinzelt Gewitter mit Sturmböen geben. Am Sonntag gibt es dann einen Mix aus Sonne und Wolken bei etwa 25 Grad.

Heiße „Hundstage“ also in Peine – doch woher kommt eigentlich diese Bezeichnung? Als „Hundstage“ gelten im allgemeinen Sprachgebrauch starke Hitzeperioden und die heißesten Tage des Jahres. Sie gehen vom 23. Juli bis zum 23. August. Mit den vierbeinigen Freunden, die während dieser Zeit lieber im Schatten liegen, als sich durch die Hitze zu quälen, haben die Hundstage dabei allerdings wenig zu tun.

Hundstage heiß – Winter lange weiß“

Ihren Namensursprung erhielten sie bereits in der Antike, als die Griechen, Römer und die alten Ägypter beobachteten, dass das heiße Wetter und damit einhergehende Unwetter eintrafen, wenn der sogenannte Hundsstern „Sirius“ am Morgenhimmel zu sehen war. Er leuchtet als hellster Stern des Bildes „Großer Hund“, auch Canis Major. Vom Aufgang des Sternbildes bis zur kompletten Sichtbarkeit vergehen etwa 30 Tage. Diese wurden als „Tage vom großen Hund“ bezeichnet – eben die „Hundstage“.

Übrigens: Auch in der kommenden Woche soll es heiß bleiben. Für eine kleine Abkühlung sorgt dann vielleicht eine alte Bauernregel: „Hundstage heiß – Winter lange weiß“. Also müssen wir jetzt zwar kräftig schwitzen, können uns aber vielleicht wenigstens über Schnee zu Weihnachten freuen.

Von Mara-Ann Meeuw

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