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Stadt Peine Weltstar Albert Hammond brachte die Festsäle zum Kochen
Stadt Peine Weltstar Albert Hammond brachte die Festsäle zum Kochen
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12:08 20.04.2018
Albert Hammond überzeugte auf der Bühne der Peiner Festsäle. Quelle: Thomas Freiberg
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Peine

 Weltstar Albert Hammond machte mit seiner Songbook Tour 2018 am Mittwochabend in Peine Station. Weil sich ein Flugzeug verspätet hatte, mussten die Peiner Fans in den Festsälen jedoch über eine Stunde auf den Konzertbeginn warten. Doch dann schleuderte der Musiker und Sänger ihnen ohne lange Vorrede seine Hits „Everything I Want To Do“ sowie „Peace Train“ entgegen – und die Warterei war sofort vergessen.

Hammond hatte einst die Musikszene in den späten 60er und 70er Jahren durch eigene Songs und Kompositionen mitbestimmt. Er suchte auch in Peine sofort Kontakt zu seinen Fans und forderte zum Mitsingen auf, was diese auch brav befolgten. Zunächst noch zaghaft, zum Schluss dann hemmungslos in voller Lautstärke. Die Festsäle wurden so auch durch eine perfekte Lichtshow zur Weltbühne.

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Umfassendes Hit-Repertoire

Eigene Hits wechselten sich mit Songs ab, die der gebürtige Engländer für andere Musikgrößen geschrieben hatte: Tina Turner, Julio Iglesias, Art Garfunkel, Diana Ross, Chris de Burgh oder Joe Cocker – um nur einige zu nennen. Es schien, als wollte er den Abend nutzen, sie alle wieder „einzusammeln“, um sie seinen Fans mit diesem ureigenen Gitarrensound zurückzugeben.

Wohltuend zurückhaltend seine Band mit David Patton, Calais Brown, Irvin Duguid und David Stewart, wodurch das Spiel der Akustikgitarre des Meisters voll zur Geltung kam. Bei seinem Song „When You Tell Me That You Love Me“ verließ der 73-Jährige erstaunlich gelenkig die Bühne und begrüßte die ersten Reihen per Handschlag: „Ich will doch wissen, wer alles hier ist!“

Die Fans dankten es ihm, als sie bei „The Peacemaker“ begeistert mitsangen. Zum Schluss „One Moment In Time“ (Whitney Huston). Das Publikum hatte sich längst erhoben, hier und da glänzte eine Träne.

Zweimal ließen sich die Vollblutmusiker zurücklocken. Als Zugabe dann die Welthits „I´m A Train“ „The Free Electric Band“ und natürlich „It Never Rains In Southern California“, was seine Fans im Stehen verfolgten. Der Höhepunkt war dann die Hymne „The Air That I Breathe“, wobei der Gesang der berühmten Version der Hollies sogar noch übertroffen wurde. Absolutes Gänsehaut-Feeling. Tosender Applaus für einen unvergesslichen Abend mit einem Star, der sich seinen natürlichen Charme bewahrt hat.

Von Gerolf Haubenreißer