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Stadt Peine Weißstörche waren in 2018 im Kreis Peine sehr aktiv
Stadt Peine Weißstörche waren in 2018 im Kreis Peine sehr aktiv
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19:56 26.02.2019
Peiner Störche am Sammelplatz bei Salzgitter-Heert. Quelle: Georg Fiedler
Kreis Peine

Die Störche waren im vergangenen Jahr bei der Brut erfolgreich: Es gab ein Nestpaar mehr als 2017, zudem gab es 45 ausgeflogene Jungtiere – im Jahr zuvor waren es 34. Dies geht aus dem Jahresbericht des Weißstorch-Betreuers Georg Fiedler hervor.

Der Bruterfolg der Störche im Kreis Peine übertraf deutlich die Ergebnisse vorangegangener Jahre - trotz der extremen Trockenheit während der gesamten Aufzuchtzeit. Fiedler erklärt: „Der Mangel an Regenwürmern wurde durch ein besonders großes Vorkommen an Heuschrecken wettgemacht. Außerdem konnten die Elterntiere in austrocknenden Gewässern leichter an Beute gelangen als bei höherem Wasserstand.“

Entsorgungszentrum war beliebter Storchen-Sammelplatz

Als das Heuschreckenvorkommen im August abnahm, entwickelte sich das Entsorgungszentrum Salzgitter für die Region zu einem bedeutenden Weißstorch-Sammelplatz. Hier gab es für die Tiere in Form von Biomüll nicht nur Nahrung, sondern auch rar gewordenes Wasser. Am 7. August fanden sich hier auf einer Fläche bis zu 61 Störche gleichzeitig ein. „Das Maximum mit 98 Individuen am Schlafplatz zählte ich am 16. August. Bis zum Monatsende zogen alle ab“, schildert Fiedler.

Nest in Oelheim aufgegeben

Die Horste in Klein Lafferde und Köchingen waren erstmals mit Paaren, die zur Brut schritten, besetzt. Das Nest in Oelheim hingegen wurde aufgegeben, hier schauten nur „Besuchsstörche“ vorbei. In Wendezelle überwintert das Brutpaar derzeit zum dritten Mal in Folge, das Vechelder Paar, das zuvor hier überwintert hatte, brach hingegen zum Herbstzug auf. Unter Fiedlers Beratung wurden in Schmedenstedt und in der Fuhseniederung nahe Broistedt Nisthilfen errichtet.

21 Altstörche identifiziert

Der Schwerpunkt des Weißstorch-Betreuers liegt weiterhin bei der Erforschung der Lebensgewohnheiten durch Identifizierung der Störche anhand ihrer Ringe. In Zusammenarbeit mit vier Gewährsleuten konnte Fiedler 2018 die Ringe von 21 (Vorjahr: 19) nestgebundenen Altstörchen entziffern, die zwischen zwei und 15 Jahren alt waren.

Viele „alte Bekannte“

Die meisten Ringträger waren „alte Bekannte“, neu hingegen war das Weibchen in Klein Ilsede, das 2015 in Verden schlüpfte. In Klein Lafferde gehörte der ersten dortigen Brut ein zweijähriges Storchenweibchen aus Wolfsburg und ein neunjähriger Partner aus dem Kreis Lüneburg an.

„Um Aufschluss über den weiteren Lebensweg zu erhalten, kennzeichnete ich 2018 im Kreis Peine insgesamt 21 Nestlinge. Ich danke den Helfern, die mich mit einem Teleskoplader und einer Feuerwehr-Drehleiter unterstützten“, sagt Fiedler.

Von Dennis Nobbe

Musik von Vivaldi, Bach, Mozart, Fasch und Platti sind bei dem Konzert am Donnerstag, 28. Februar, 19.30 Uhr in der St.-Jakobi-Kirche Peine zu hören. Präsentiert von Sopranistin Magdalena Hinz sowie dem Göttinger Barockorchester in kammermusikalischer Besetzung unter Leitung seines Konzertmeisters Henning Vater.

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