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Stadt Peine Weihnachtsessen: Wie Familie Buchberger zum Truthahn kam
Stadt Peine Weihnachtsessen: Wie Familie Buchberger zum Truthahn kam
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15:10 20.12.2019
So sieht er aus: Der Truthahn, der von Irmtraut Buchberger zubereitet wurde. Quelle: Privat
Peine

Tradition wird im Hause Buchberger großgeschrieben, und so fiel Irmtraut Buchberger, Vorsitzende der Landfrauen Peine Mitte, auf die Frage nach einem traditionellen Weihnachtsessen spontan der Truthahn ein. „Unsere Liebe zum Truthahnessen haben wir bei unserem Auslandsjahr in den USA entdeckt und sozusagen nach Deutschland importiert“, erzählt sie. Dort werde das Tier zwar üblicherweise an Thanksgiving serviert, doch auch als Weihnachtsessen eigne es sich gut.

Irmtraut Buchberger verrät ihr Rezept. Quelle: Privat

Die herzliche Gastfreundschaft der Amerikaner an Heiligabend in Old Lyme hat die Berkumerin nachhaltig beeindruckt. „Wir wurden nicht nur am Thanksgiving-Tag ganz selbstverständlich eingeladen, sondern auch am Weihnachtsabend“, erinnert sie sich. Nach einem Kirchgang habe eine flüchtig bekannte Familie Buchbergers gefragt, wie sie Weihnachten verbringen würden.

Aus Einladung wird Freundschaft

„Allein zu Hause, da aus Deutschland leider niemand kommen konnte“, lautete die Antwort. „Wir sahen ein entsetztes Gesicht. Selbstverständlich müssten wir zu ihnen kommen und es wäre schön, wenn ich etwas zum Dessert mitbringen könnte. So wurden wir am Heiligen Abend herzlich in einer Großfamilie aufgenommen, verbrachten dort wunderbare Stunden mit wunderbaren Menschen und netten Gesprächen. Entstanden ist daraus eine Freundschaft, die von beiden Seiten gehegt und gepflegt wird.“

Für Kurzentschlossene, die zu den Feiertagen viele Gäste beköstigen möchten, gibt Irmtraut Buchberger ihr Rezept gern weiter.

Rezept für Weihnachtstruthahn

Zutaten:

 

1 Puter (etwa 6 Kilo)

2 mittelgroße Zwiebeln, geviertelt

6 Knoblauchzehen

2 Äpfel, ungeschält, geviertelt und das Kerngehäuse entfernt

6 Thymianzweige

6 frische Salbeiblätter

1/2 Tasse Butter geschmolzen

750 ml naturtrüber Apfelsaft

500 ml Hühnerbrühe

1/4 Tasse Mehl (für die Soße)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Puter unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. Innen mit 1 Teelöffel Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Puter mit vier Zwiebelvierteln, Äpfeln, Knoblauch, vier Thymianzweigen und vier Salbeiblättern füllen. Flügel und Schenkel mit Küchengarn zusammenbinden. Nun den Puter außen mit der zerlassenen Butter bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. In der Fettpfanne die restlichen Zwiebeln und Kräuter sowie die eventuell vorhandenen Innereien (Herz, Magen, Hals, keine Leber) verteilen und 375 Milliliter Apfelsaft sowie 250 Milliliter Hühnerbrühe angießen.

Den Puter mit der Brust nach unten auf den Rost über die Fettpfanne setzen und in den Ofen schieben. Nach 30 Minuten Bratzeit mit Bratensaft begießen und weitere 30 Minuten braten. Puter wenden und mit der Brustseite nach oben zurück in den Ofen schieben. Weitere 60 Minuten braten, zwischendurch einige Male mit Bratensaft begießen.

Nach diesen zwei Stunden Bratzeit den Puten circa alle 15 Minuten mit dem restlichen Apfelsaft bestreichen, eventuell zwischendurch das Blech drehen, um eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen. Die gesamte Bratzeit beträgt circa drei Stunden.

Der Puter ist gar, wenn ein Bratenthermometer an der dicksten Stelle des Schenkels 80 Grad beträgt. Nun den Braten aus dem Ofen nehmen, in Folie wickeln und etwa 20 bis 30 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit die Soße aus dem gelösten, durchgeseihten Bratensatz und der restlichen Hühnerbrühe zubereiten.

Von Birthe Kussroll-Ihle

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