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Stadt Peine Wasserverband Peine investiert 66 Millionen Euro
Stadt Peine Wasserverband Peine investiert 66 Millionen Euro
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18:00 06.12.2019
Hans-Hermann Baas (links) und Olaf Schröder vom Wasserverband Peine. Quelle: Wasserverband Peine
Kreis Peine

Der Wasserverband Peine investiert im kommenden Jahr kräftig: Die Verbandsversammlung, in der die Mitgliedskommunen vertreten sind, hat am Freitag den Wirtschaftsplan 2020 verabschiedet, der 66 Millionen Euro für Investitionsprojekte vorsieht. Davon fließen 51 Millionen Euro in den Abwasser- und 15 Millionen Euro in den Trinkwasserbereich. Die gute Nachricht: Der Trinkwasserpreis bleibt stabil. Beim Abwasser wird der Grundpreis je Anschluss pro Jahr in Ilsede von 96 auf 108 Euro und in Ilsede-Süd von 72 auf 96 Euro angehoben, in allen anderen Kreis-Gemeinden bleibt er stabil. Der Wasserverband betreut auch Gemeinden außerhalb des Kreises Peine.

Kommunale Daseinsvorsorge

„Dieser Wirt­schaftsplan für das kommende Jahr mit seinen Millioneninvestitionen zeigt deutlich: Wir engagieren uns mit unseren nachhaltig ausgerichteten Konzepten. Für eine gut aufstellte kommunale Daseinsvorsorge in Südostniedersachsen, die den Lebenskomfort der Bürger im ländlichen Raum nachhaltig sichert. Die im Dienst von Mensch und Natur agiert“, sagte Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas.

30 Jahre Wasserwerk Wehnsen, die Inbetriebnahme der neuen Zentralkläranlage in Gadenstedt, die Gründung der Abwasser-Solidargemeinschaft, die neue Hochwasserschutz-Partnerschaft Fuhse-Aue-Erse und die Sicherung von Geld aus dem Hochwasserschutz-Sonder­fonds für die erfolgreiche Flussgebietspartnerschaft Nördliches Harzvorland seien nur einige Beispiele für die Leistungen des Verbands in der Trinkwasserversorgung, der Abwasserreinigung und dem Hochwasserschutz, erklärte Baas.

Klimawandel spürbar

„Der Klimawandel ist spürbar auch in Niedersachsen, der heiße Sommer hat die Fachkräfte der Trinkwasserversorgung gefordert. Das haben wir gut gelöst“, betonte Verbands-Geschäftsführer Olaf Schröder. Die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen zur Klärschlammverwertung hätten auch 2019 eine weitere deutliche Erhöhung der Entsorgungskosten gefordert. „Wir loten hier intensiv unsere Möglichkeiten am Markt aus. Wir beteiligen uns an der Planungsgesellschaft für eine Monoklärschlammverbrennung in Hildesheim, prüfen aber genauso Optionen für längerfristige Ausschreibungen. Klar ist aber: Derzeit zeigt der Trend der Kosten für die Klärschlammentsorgung weiter nach oben.“

Zudem seien durch die Planungen zur geänderten Abwasserabgabe sowie zur Umsatzsteuerpflicht für Abwasserleistungen weitere deutliche Belastungen in den kommenden Jahren zu erwarten, so Schröder.

„Der Wirtschaftsplan mit seinem auch für uns hohen Investitionsvolumen von 66 Millionen Euro wird uns fordern“, blickt Schröder voraus. „Wir wollen die Projekte zügig umsetzen.“ Ob das allerdings angesichts der starken Auslastung der Baubranche und dem spürbaren Fachkräftemangel gelingen könne, müssten die Rahmenbedingungen im kommenden Jahr zeigen.

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