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Stadt Peine „Wasser marsch“ beim Leistungswettbewerb der Stadtjugendfeuerwehren
Stadt Peine „Wasser marsch“ beim Leistungswettbewerb der Stadtjugendfeuerwehren
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13:53 23.06.2019
Wettkampf der Stadt-Jugend-Feuerwehren
Wettkampf der Stadt-Jugend-Feuerwehren Quelle: Annemieke Ehlers
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Dungelbeck

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und sechszehn Jahren waren nach Dungelbeck gekommen, wo die Wettbewerbe auf dem alten Sportplatz stattfanden. Dabei ging es nicht nur um die Bewältigung von Aufgaben, die unmittelbar mit der Feuerwehrarbeit zu tun haben. Die Jugendfeuerwehr Dungelbeck hatte - wie bei diesen Wettkämpfen üblich - ein „Spiel ohne Grenzen“ ausgearbeitet.

Viele Zuschauer

Stadtjugendfeuerwehrwartin Michaela Kunter Quelle: Annemieke Ehlers

Stadtjugendfeuerwehrwartin Michaela Kunter freut sich über den guten Zuspruch. „Es ist immer wieder schön zu sehen, mit welcher Begeisterung der Nachwuchs an diesen Wettbewerben teilnimmt. Außerdem freue ich mich sehr über die hohe Zuschauerzahl, die nicht selbstverständlich ist.“

Jugendfeuerwehr Stederdorf siegt

Obwohl der Spaß im Vordergrund stand, kämpften die Gruppen mit großer Einsatzbereitschaft um die besten Plätze. Am Ende konnte sich die Jugendfeuerwehr aus Stederdorf über den ersten Platz freuen. Sie erreichte 1506,21 Punkte und verwies den Feuerwehrnachwuchs aus Vöhrum (1454,51 Punkte) und Dungelbeck (1447,31) auf die Plätze zwei und drei.

Wettkampf Stadt-Jugend-Feuerwehr

Anspruchsvolle Aufgaben mussten bewältigt werden

Vor der Siegerehrung standen jedoch die Wettbewerbe im Vordergrund, und hier waren die Jugendlichen gefordert. Vielfach klang „Wasser marsch“ und „Wasser halt“ über den Sportplatz, obwohl der Nachwuchs aus Sicherheitsgründen noch nicht mit echtem Wasser arbeiten darf. Im Aufgabenbereich der Feuerwehrtechnik mussten Mitglieder der Jugendfeuerwehren einen Einsatzbefehl entgegennehmen und korrekt wiedergeben, Schläuche rollen, kuppeln und Hindernisse überwinden. Zudem musste ein Schlauch durch einen sechs Meter langen und 80 Zentimeter breiten Tunnel gerollt und im Inneren zusammengekuppelt werden. Zum Ende der Übung mussten die jungen Kameraden noch ihr Können beim Knoten unter Beweis stellen. Dies erwies sich manchmal als gar nicht so einfach, wurde jedoch gut gemeistert.

400 Meter-Lauf in Dienstbekleidung

Keine leichte Aufgabe war der Staffellauf. In voller Dienstbekleidung mit Hose, Jacke, Helm und schweren Stiefeln mussten die Jugendlichen eine Strecke von 400 Metern laufen. Sie kamen bei dem guten Wetter zwar ganz schön ins Schwitzen, alle gaben jedoch ihr Bestes, und durch das Anfeuern von Eltern und Betreuern wurden letzte Reserven geweckt.

Eine Schlauchstaffette, das Ausrollen von mehreren Schläuchen nach bestimmten Vorgaben mit der Gruppe, gehörte ebenfalls zu den Disziplinen. Die Wertung hierfür fließt in die Leistungsspange mit ein, die höchste Auszeichnung, die Jugendfeuerwehrmitglieder erreichen können.

Positives Fazit

Beim „Spiel ohne Grenzen“ schließlich bestanden die Aufgaben darin, am Boden liegend mit einer Kübelspritze ein Ziel zu treffen, Sackhüpfen und dem horizontalen Stapeln von Kisten, die gehalten werden mussten und den Boden nicht berühren durften. Diesen Wettbewerb konnte die Woltorfer Gruppe 1 für sich entscheiden vor Duttenstedt/Essinghausen und Mehrum.

„Es war wirklich ein gelungener Tag. Ein großes Lob an die Feuerwehr Dungelbeck für die Ausrichtung und das DRK für das leckere Mittagessen“, zog Michaela Kunter das Fazit.

Von Annemieke Ehlers