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Stadt Peine Christen und Muslime im Gespräch
Stadt Peine Christen und Muslime im Gespräch
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00:20 21.02.2019
Die Organisatoren freuen sich auf viele Teilenehmer von links Gerhard Nolte, Geschäftsführer Caritasverband, Mehmed Akyalcin, Sprecher der Takva Moschee, Superintendent Dr. Volker Menke, Michael Kessler und Pastor Markus Lenz. Quelle: Nicole Laskowski
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Peine

Mit einem ganz neuen Format möchten Kirchen und Moscheegemeinden in Peine den Dialog zwischen den Religionen fördern und helfen, Missverständnisse abzubauen. Unter dem Titel „Was glaubst du denn?“ geht es am Donnerstag, 28. Februar, um 19 Uhr, im Gemeindehaus der Friedenskirche an der Eichendorffstraße 6 um Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Christen und Muslimen.

„Wir wissen nur wenig voneinander“

„Oft wissen wir nur wenig voneinander und vom Glauben des anderen. Es gibt zwar viele Muslime in Peine, aber derzeit ist es eher ein Nebeneinander als ein Miteinander oder sogar Füreinander von Christen und Muslimen. Wir möchten mit unseren Veranstaltungen gerne Brücken bauen“, erklärte Superintendent Dr. Volker Menke.

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Entstanden sei die Idee am ökumenischen runden Tisch für Flüchtlingsarbeit. Hier habe sich gezeigt, dass es wichtig sei, das Vertrauen zu stärken und Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen. Als Moderator konnte Peines ehemaliger Bürgermeister Michael Kessler gewonnen werden.

„Ich habe das sehr gerne übernommen. Wir haben hier gute Voraussetzungen für einen Dialog, denn das Zusammenleben ist friedlich. Anderswo ist Religion oft Ursache für Streit, Konflikte und sogar Krieg. Wir möchten mit der Reihe gerne Vorurteile abbauen“, bekräftigte Kessler.

Termin für März steht bereits fest

Ein zweites Treffen ist für Donnerstag, 28. März, ebenfalls um 19 Uhr geplant. Dann soll in der Al-Hidaia-Moschee am Carl-von-Ossietzky-Platz über ein theologisches Thema gesprochen werden. Genaue Inhalte sollen sich beim ersten Gesprächsabend ergeben. An diesem werden die Vertreter der Al-Hidaia-, der Ditib- und der Takva-Moschee sowie der evangelisch-lutherischen Kirchenkreises und der katholischen Kirche kurz über ihre Ansichten und Grundsätze informieren. Es folgt eine Diskussion. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Von Nicole Laskowski