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Stadt Peine Peiner Rettungskräfte kehren vom Einsatz zurück
Stadt Peine Peiner Rettungskräfte kehren vom Einsatz zurück
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00:17 07.07.2019
Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst begrüßte die zurückgekehrten Einsatzkräfte und bedankte sich für ihren Einsatz. Quelle: Antje Ehlers
Kreis Peine

Einen aufregenden Einsatz haben 134 Einsatzkräfte von Peiner Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) hinter sich. Die Mitglieder der Kreisbereitschaft Ost mit den Wehren aus den Gemeinden Edemissen, Vechelde und Wendeburg sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens waren seit Dienstag in Mecklenburg-Vorpommern, um die Einsatzkräfte beim Waldbrand in Lübtheen zu unterstützen (PAZ berichtete). Am Donnerstagmittag sind sie wohlbehalten nach Peine zurückgekehrt und wurden auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) von Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst und dem Ersten Kreisrat Henning Heiß in Empfang genommen.

Großer Dank an Ehrenamtliche

Beide dankten den Ehrenamtlichen für ihre geleistete Arbeit. „Sie sind hingekommen, und das Feuer wurde gelöscht“, meinte Heiß, relativierte seine Aussage jedoch sofort wieder, das es ja noch brenne, aber immerhin jetzt das Feuer unter Kontrolle sei. Er betonte, dass Waldbrände immer eine schwierige Situation für Rettungskräfte darstellen.

Am Donnerstagmittag sind die Peiner Rettungskräfte vom Einsatz in Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt. Mit Worten des Dankes wurden sie empfangen.

Ernst lobte ebenfalls die gute Arbeit der Kameraden von Feuerwehr und DRK. „Ihr wart zur Stelle, als ihr gebraucht wurdet. Das ist es, was euren Einsatz im Dienst für die Feuerwehr ausmacht“, hob er hervor. Bereits am Montagabend erfolgte eine erste Alarmierung, nachdem aus Mecklenburg-Vorpommern ein Hilfeersuchen gekommen war. „Da wir aber in dem Moment noch nicht direkt los mussten, konnten wir uns besprechen und die Abfahrt für Dienstagfrüh um 6.30 Uhr festlegen“, berichtet Ernst. Er selber sei am Dienstag dabei gewesen, um eine erste Vorerkundung zu machen und abzusprechen, wie die Peiner eingesetzt werden können.

Einwohner brachten belegte Brötchen

Philipp Dahme war als Bereitschaftsführer beim Einsatz vor Ort und schildert die Aufgaben, die von den Peinern abzuarbeiten waren. „Zunächst haben wir ein Zeltdorf für 500 Personen aufgebaut, das Material dazu kam vom Technischen Hilfswerk (THW). Wir haben auch bei der Evakuierung des Dorfes Volzrade mitgewirkt. Der Ort liegt direkt am Waldrand. Hätte der Wind gedreht, hätten wir auch noch aktiv verhindern müssen, dass die Flammen vom Wald auf die Häuser übergreifen. Zum Glück ist aber nichts passiert“, schildert Dahme. Auch wenn man nicht direkt mit der Brandbekämpfung zu tun gehabt habe, seien die Kameraden in den Pausen schon emotional berührt gewesen, sagt er. Überdies habe es viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung gegeben. „Zum Beispiel haben sie uns mit belegten Brötchen versorgt“, freut sich der Feuerwehrmann. Am Donnerstagmorgen habe man dann die Einsatzstelle an eine andere Bereitschaft übergeben.

Versorgung durch das DRK

Die Peiner waren einige Kilometer vom Waldgebiet in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne bei Hagenow untergebracht. Die Versorgung sollte ursprünglich der Fachzug Verpflegung und Logistik des DRK Peine übernehmen, die mit 13 Mitgliedern im Rahmen der Kreisbereitschaft mit nach Mecklenburg gefahren waren. „Die Hauptverpflegung erfolgte dann allerdings durch die Kaserne, so dass wir uns um Nachschub und die Versorgung mit Getränken kümmern konnten. Wir sind die Aufgaben zwar gewohnt, es war aber schon eine Herausforderung“, erzählt Zugführerin Carolin Rössel.

Mittlerweile wird gemeldet, dass die Waldbrände unter Kontrolle seien und ein Großteil der Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren kann.

Von Antje Ehlers

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