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Stadt Peine Volkstrauertag: Kranzniederlegung am Ehrenmal im Peiner Herzberg
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Volkstrauertag: Kranzniederlegung am Ehrenmal im Peiner Herzberg

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17:00 14.11.2021
Volkstrauertag: Die Kranzniederlegung am Ehrendenkmal im Herzberg.
Volkstrauertag: Die Kranzniederlegung am Ehrendenkmal im Herzberg. Quelle: Phil-Kevin Lux
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Mit einer Kranzniederlegung wurde am Volkstrauertag den Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Die Gedenkfeier fand am Ehrenmal im Herzberg statt. Etwa 80 Menschen gedachten der Opfer. Zu Beginn der Gedenkfeier erinnerte Superintendent Dr. Volker Menke an vergangene Zeiten.

Menke erinnerte an den „Frieden, den wir täglich leben dürfen“, und an jene, die es nicht können. Der Superintendent schenkte Hoffnung auf eine zukünftig friedliche Zeit, auch in Ländern, in denen es noch nicht möglich scheint. Im Anschluss trat Bürgermeister Klaus Saemann an das Rednerpult und verdeutlichte, dass es nicht selbstverständlich sei, sich in Sicherheit wahren zu dürfen. Saemann erinnerte daran, dass Bürgerinnen und Bürger als helfende Hand in schweren Zeiten in anderen Ländern, wirken sollten. Gemeinsam mit Landrat Henning Heiß legte der Bürgermeister den Kranz nieder.

Schülerinnen des Silberkamp-Gymnasiums gedenken der Opfer

Bei der Gedenkfeier am Mahnmal wurde auch an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert, die Opfer schwerer Straftaten wurden und dabei auch ihr Leben verloren. Dafür wurde auf dem gegenüberliegenden Mahnmal zusätzlich zu der Kranzniederlegung an diesem Tag erstmalig eine Rose niedergelegt. Schülerinnen des Gymnasiums am Silberkamp fanden bei der Gedenkfeier Worte zur aktuellen Situation in Afghanistan. „Wir in Deutschland müssen uns keine Sorgen darum machen, ob wir noch am nächsten Tagen leben werden oder darum dass unsere Eltern vielleicht durch Bomben getötet werden könnten“, so eine Schülerin.

Musikalisch unterlegt wurde die Veranstaltung vo Posaunenchor Schmedenstedt. Abschließend zur Gedenkveranstaltung bedankte sich Bürgermeister Saemann bei allen anwesenden Besuchern und beendete die Andacht mit einem Schlusswort.

Von Phil-Kevin Lux