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Stadt Peine Sabine Schäfermeyer nimmt an „Masterchef“ teil
Stadt Peine Sabine Schäfermeyer nimmt an „Masterchef“ teil
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13:15 27.09.2019
Stolz präsentiert Sabine Schäfermeyer die Filmdose, in der sie von der Teilnahme erfahren hat. Quelle: Antje Ehlers
Vöhrum

Wenn am Montag, 30. September, die dritte Staffel der weltweit größten Koch-Casting-Show „Masterchef“ des privaten Fernsehsenders Sky, ausgestrahlt wird, sitzt Sabine Schäfermeyer aus Vöhrum aufgeregt auf dem Sofa. Die 53-Jährige ist in dieser dritten Staffel, bei der es für den Gesamtsieg ein Preisgeld in Höhe von 50 000 Euro und eine Titelgeschichte im Lifestyle-Magazin “Lust auf Genuss“ gibt, als Kandidatin dabei.

Einladung kam per Filmdose

„Mit so etwas hätte ich nie gerechnet“, sagt die leidenschaftliche Köchin, nachdem ihr ein Paketbote eine Filmdose mit der Einladung zur Sky-Sendung überbracht hat. Kein Wunder, denn sie kennt zwar das Sendeformat, hatte sich aber dort nicht beworben. „Im Gegenteil, Scouts von der Firma Endemol sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich mir eine Teilnahme vorstellen könnte. Sie sind vermutlich über das Internet auf mich aufmerksam geworden“, erzählt sie.

Bevor sie die Einladung zur Sendung erhalten hat, musste sie sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen. Für diese Staffel wurden 100 von mehr als 1000 Bewerbern ausgewählt und zu einem Vor-Casting eingeladen, es folgte ein weiteres Casting mit 30 Teilnehmern. Die Aufgabe hierzu wurde ihr in der Filmdose überbracht.

Große Überraschung: Die Einladung zur Sendung kam per Paketbote in einer Filmdose. Quelle: Antje Ehlers

Kindheit in Oldenburg war vorteilhaft

Die Vorgabe von Sabine Schäfermeyer lautete: Flönz, Black Pudding oder Boudin Noir – setze die Blutwurst gekonnt in Szene. Zur Erklärung: Flönz ist eine schwach geräucherte Blutwurst, die aus Brät mit kleinen Fettstücken besteht. „Ich koche zwar im Alltag nicht mit Blutwurst, aber ich komme aus Oldenburg und kenne sie aus meiner Kindheit, da sie dort gern gegessen wird“, berichtet sie.

Zum Üben hat die Hobbyköchin verschiedene Varianten ausprobiert, doch wie sie das Essen dann zubereitet hat, möchte sie noch nicht erzählen. Sie verrät nur so viel, dass sie sich bewusst gegen eine allzu experimentelle Variante entschieden hat. Damit jedoch konnte sie sich durchsetzen und hat es in die Sendung geschafft.

Große Aufregung im Vorfeld

Die Aufregung im Vorfeld sei sehr groß gewesen, „doch in dem Moment, wo ich verkabelt wurde und wusste, dass es losgeht, war ich sehr fokussiert und habe mich nur auf meine Aufgabe konzentriert“, erinnert sich die Vöhrumerin. Sie habe sogar versehentlich im Eifer einen Kameramann aus dem Weg geschubst, da dieser im Weg gestanden habe.

Zusätzlich zum Kochen in einer fremden Küche kam erschwerend dazu, dass sie nebenbei noch Fragen beantworten musste. Und nicht die Zubereitung des Challenge-Gerichtes musste in einer vorgegebenen Zeit erledigt sein, es sollte auch präsentierfähig angerichtet werden. Bewertet wurden die Kandidaten von den TV- und Sterneköchen Maria Groß, Nelson Müller und Ralf Zacherl. Ob sie in der nächsten Runde weiterkochen darf, wird erst während der Ausstrahlung am 30. September veröffentlicht.

Wettkampfsituation war spürbar

Den Umgang der Kandidaten untereinander beschreibt Sabine Schäfermeyer zwar als freundschaftlich, dennoch sei die Wettkampfsituation spürbar gewesen. Sie sei sich aber treu geblieben und allen mit Respekt begegnet, fordere den aber auch für sich.

TV- und Sterneköche Ralf Zacherl (l.) und Nelson Müller besetzen neben Spitzenköchin Maria Groß die prominente Jury. Quelle: Sky Deutschland

Wenn die Hobbyköchin zuhause am Herd steht, kocht sie gern für sich oder ihren Mann, der sie bei allem unterstützt und ein dankbarer Testesser ist, sowie ihren erwachsenen Sohn, und genießt das Essen dann auch. Dabei muss es nicht immer das große Menü sein, sie mache auch den Kühlschrank auf improvisiere mit den Lebensmitten, die vorrätig sind.

Übrigens: Ein wenig Fernseh-Erfahrung hat Sabine Schäfermeyer schon: Bereits 2016 nahm sie an der TV-Sendung „Küchenschlacht“ des ZDF teil.

Von Antje Ehlers

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