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Stadt Peine Viele Lacher bei „Kaviar trifft Currywurst“ der Hukl-Bühne
Stadt Peine Viele Lacher bei „Kaviar trifft Currywurst“ der Hukl-Bühne
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20:01 27.05.2018
Die Schauspieler der Hukl-Bühne führten das Stück "Kaviar trifft Currywurst" auf.
Die Schauspieler der Hukl-Bühne führten das Stück "Kaviar trifft Currywurst" auf. Quelle: Sonja Neuberger
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Das Publikum bekam einen Dreiakter zu sehen, der die Geschichte von der Kneipenbesitzerin Erna Wutschke, gespielt von Inga Bronstert, erzählt. Um ihre Kneipe „Zum warmen Würstchen“ überhaupt eröffnen zu können, hat sie sich von ihrem Cousin Prinz Harry von Anhalt, der auf den Bahamas lebt, Geld geliehen.

Um den Kredit von ihm zu erhalten, hat sie im erzählt, sie würde ein Nobelrestaurant führen. Jedoch serviert Erna ihren Kneipen-Stammgästen Bier, Schnaps und Currywurst, lässt die Besucher bei sich rauchen und kümmert sich wenig um die Erscheinung ihres Lokals oder ihrer selbst.

Daher ist sie verzweifelt, als ihr Geldgeber sich telefonisch für den nächsten Tag ankündigt. Mit Hilfe ihrer Gäste und Freunde schafft sie es, die Kneipe herzurichten, ihrem Cousin Harry und seiner Begleitung einen gebührenden Empfang zu bereiten und ein angemessenes Essen zu servieren. Dazu schlüpfen ihre Freunde in die Rollen vornehmer Herrschaften, Lebensgefährte „Blümchen“ spielt am Piano und mimt den feinen Kellner.

Eine Geschichte mit Wendung

Nachdem das gemeistert ist, folgt die nächste große Herausforderung für Erna und Helfer. Denn Harry hat ein Testessen für die Zeitschrift „Der Feinschmecker“ arrangiert, gleich am nächsten Tag. Dieses scheint aufgrund einer Intrige tatsächlich ein Desaster zu werden. Doch das Blatt wendet sich, als Erna der schon resignierten Testesserin ihre Currywurst serviert. Diese ist so begeistert, dass sie der Köchin vorschlägt, mit dem Namen „Ernas Küche“ neu durchzustarten.

Cousin Harry ist besänftigt und bereit, Erna weiter zu unterstützen, und auch für Freund Blümchen gibt es ein Happy End. Nach zahlreichen abgelehnten Heiratsanträgen ist seine Erna nun bereit, ihn zu heiraten. „Jeder muss an etwas glauben. Und ich glaube, ich trinke noch einen.“ Mit diesen Worten schloss das Stück.

Der tosende Applaus zum Ende galt der humorvollen Vorstellung aller Schauspieler, aber insbesondere Hubert Klinke. Mit Standing Ovations bejubelte ihn das Publikum. „Die Hukl-Bühne lebt weiter“, verkündet er zum Abschied und lobte die tolle Gemeinschaft. Seine Nachfolge wird Stefanie Goyer übernehmen. Es fehlt jedoch an Nachwuchs. Neue, gerne junge Schauspieler, die das Team unterstützen wollen, sind sehr willkommen.

Von Sonja Neuberger