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Stadt Peine KFZ-Innung Peine spricht über Zukunft der Mobilität
Stadt Peine KFZ-Innung Peine spricht über Zukunft der Mobilität
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09:00 15.08.2019
Beim Thema E-Autos hinkt die deutsche Automobilindustrie weiterhin hinterher. Quelle: Martin Gerten/dpa
Peine

Die großen Themen der Automobilindustrie sorgten jetzt auch bei der jüngsten Versammlung der KFZ-Innung Peine zu regen Diskussionen und Überlegungen, wie die Zukunft der Automobilindustrie aussehen könnte. Obermeister Joachim Schmidt begrüßte 26 Innungsmitglieder, ein Zuwachs von fünf im Vergleich zum Vorjahr.

Bei der Versammlung berichtete Schmidt, dass das Kraftfahrzeuggewerbe zu den großen Branchen der deutschen Wirtschaft zählt. „Weltweit sind deutsche Prämienmarken gefragt. Traditionell gelten deutsche Autoingenieure als die besten der Welt, die Flut an neuen Patenten beweist es“, so Schmidt. In einigen Punkten haben das Gewerbe jedoch den Anschluss verloren.

Deutschland hinkt technologisch hinterher

Besonders das autonome Fahren ist weltweit ein wichtiges Thema. „Selbst Nicht-Autobauer wie Apple und Google arbeiten am autonomen Fahren“, betont der Obermeister. Deutschland hinkt jedoch hinterher. Viel stärker zu vernehmen ist das bei der E-Mobilität. „Während Tesla, Renault-Nissan und einige chinesische Autobauer längst E-Autos in Serie produzieren, bauen Deutsche weiterhin Diesel Fahrzeuge. Die Dieselaffäre hinterlässt Spuren in den Bilanzen der Autohäuser und den Kfz-Werkstätten“, weiß der Experte.

Von links: Mario Gotsch (BKM Stahl- und Anlagenbau), Obermeister Joachim Schmidt und Dennis Hentig (Hans-Heinrich Hentig). Quelle: privat

Die Diskussion um die Zukunft der Mobilität sei in vollem Gange. Der Werkstatt- und Servicebereich, wie Reparaturen, habe mittlerweile einen höheren Stellenwert, als der Neu-und Gebrauchtwagen-Markt. Die Innungsmitglieder betonten jedoch auch mit Vorfreude, dass neue Technologien einen spannenden Wandel in das Berufsfeld bringen.

Gute Stimmung in Betrieben

Laut dem Zentralverband für Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat die Werkstattauslastung im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Im Durchschnitt waren die Werkstätten im Jahr 2018 zu 86,0 % ausgelastet. Pro Mitarbeiter wurden monatlich 136 Werkstattstunden verkauft.

Jedoch wird in Zukunft der Fachkräftemangel und der Rückgang der Auszubildenden im Handwerk in vielen Betrieben zu Qualitätseinbußen durch unqualifizierte Arbeiter führen, weil sachgemäße und hochwertige Leistungen nicht mehr erbracht werden können.

Bei der Versammlung standen auch Ehrungen auf der Tagesordnung: Zum 25-jährigen Betriebsbestehen erhielten die Unternehmen Hans-Heinrich Hentig aus Lengede, Hennig Grobe aus Lengede-Broistedt und Firma BKM Stahl- und Anlagenbau GmbH aus Edemissen, sowie Hans-Heinrich Hentig aus Lengede zum 25-jährigen Meisterjubiläum eine Urkunde der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Des Weiteren wurde der Betrieb Pece Jovanovski aus Peine als neues Mitglied in die Innung aufgenommen.

Von links: Lehrlingswart René May, Beisitzer Andreas Guse, Obermeister Joachim Schmidt, Beisitzer Mathias Sieverling, Kassenwartin Simone Wittenberg-Sentker, stellvertretender Obermeister Manfred Giesholt Quelle: privat

Von Mara-Ann Meeuw

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