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Stadt Peine Unwetter wütete im Peiner Land
Stadt Peine Unwetter wütete im Peiner Land
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23:00 06.07.2011
Aufräumarbeiten nach dem Unwetter: Vor dem Klein Ilseder Pfarrhaus stürzte ein schwerer Ast auf die Hauptstraße. Der Baum soll nun gefällt werden. Quelle: sip

Kreis Peine. Zahlreiche Ortswehren waren nach dem Gewittersturm stundenlang im Einsatz, um umgestürzte Bäume von den Straßen zu räumen. Sehr heftig traf es Klein Ilsede, wo ein zentnerschwerer Ast auf die Hauptstraße krachte. Der Ast stammt von einem alten Baum aus dem Vorgarten des Klein Ilseder Pfarrhauses. Pastor Dr. Joachim Jeska sagte: „Ich saß gerade in meinem Arbeitszimmer und schrieb an einer Predigt, als der starke Wind den schweren Ast abknickte.“ Der mehr als einen Meter dicke Ast krachte quer über die ganze Hauptstraße. „Das war wirklich Glück im Unglück“, beschreibt der Pastor fassungslos: „Zehntelsekunden bevor er aufschlug sind noch Autos unter ihm durchgefahren. Zum Glück wurde niemand verletzt!“

Die Feuerwehr Klein Ilsede musste die Straße halbseitig sperren, während eine örtliche Fachfirma den schweren Ast zersägte. Auch der restliche Baum soll nun gefällt werden. „Wir wollen verhindern, dass er nun auf das 300 Jahre alte Pfarrhaus fällt“, sagte Jeska. „Aber zu Erntedank pflanzen wir wieder einen neuen Baum.“

In Bülten drohte ein Baum auf ein Haus zu stürzen. Die Äste verhakten sich allerdings im Nachbarbaum. Die Feuerwehr informierte den Eigentümer, des Baumes, der ihn beseitigen musste.

Auch in der Gemeinde Vechelde gab es sturmbedingt zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren. So brach in Wahle ein etwa acht Meter langer Ast von der großen Eiche am ehemaligen Gasthaus Behrens ab. „Glücklicherweise wurden weder Passanten verletzt, noch das Haus getroffen“, teilte Feuerwehr-Sprecher Daniel Goebel mit. Gehweg und Straße wurden jedoch beschädigt. Die Straße musste für die Aufräumarbeiten gesperrt werden.

Zahlreiche Einsätze gab es auch in der Gemeinde Lahstedt, wo mehrere Bäume auf Straßen gefallen waren und beseitigt werden mussten. Auch in Hohenhameln, Lengede und der Stadt Peine waren die freiwilligen Wehren im Einsatz.

sip/web/pif