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Stadt Peine Rübenanbauer erwarten schlechtere Ernte
Stadt Peine Rübenanbauer erwarten schlechtere Ernte
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08:00 16.08.2019
Erste Proberodungen haben ergeben, dass die Zuckerrübenernte in diesem Jahr schwächer als im vergangenen Jahr ausfallen wird. Quelle: dpa
Kreis Peine

Bald geht es los: In wenigen Wochen beginnt auf Niedersachsens Feldern die Zuckerrübenernte. Proberodungen zum aktuellen Zeitpunkt haben ergeben, dass die diesjährige Ernte voraussichtlich unter dem Durchschnitt liegen wird. Diese Einschätzung gibt Dr. Heinrich-Hubertus Helmke, Geschäftsführer des Dachverbandes Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ).

Deutliche Einbußen in Peine erwartet

Auch im Kreis Peine haben erste Proberodungen in unterschiedlichen Naturräumen des Landkreises (zum Beispiel Nord- und Südkreis, aber auch in der Fuhse-Region) stattgefunden, bestätigt Christian Wohlenberg, Vorstandsmitglied des Landvolkverbandes Braunschweiger Land. „Hier konnte festgestellt werden, dass die Ergebnisse etwa 15 bis 17 Prozent unter dem Mittelwert der letzten fünf Jahre liegen. Die Rodungen für das Werk Clauen haben jetzt ein Ergebnis von etwa 50 Tonnen je Hektar ergeben, erwartet werden im Durchschnitt 59 Tonnen je Hektar“, erklär der Landwirt. Auch sei die Wachstumsphase der Rüben noch nicht abgeschlossen und könne bis Ende Oktober/Anfang November dauern.

Erntemenge und Zuckergehalt noch nicht abschließend absehbar

Die Trockenheit hat ihre Spuren bei den Rüben hinterlassen. In den Hauptgebieten des Rübenanbaus wie im Braunschweiger, aber auch im Calenberger Land ist wochenlang kein nennenswerter Niederschlag gefallen. Viel Sonne bedeute zudem nicht unbedingt einen hohen Zuckergehalt der Rübe. Die Rübe bildet den Zucker erst aus, wenn es tagsüber warm und in den Nächten kalt sei. „Wenn es jetzt viel regnet, dann geht das Wachstum in die Blätter und reduziert den Zuckergehalt. Es bleibt spannend, wie sich die Rüben bis zur Ernte entwickeln werden“, erläutert Helmke. Demnach sind zum jetzigen Zeitpunkt sowohl der Zuckergehalt als auch die Erntemenge noch nicht absehbar. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr ernteten die Rübenanbauer einen Durchschnittsertrag von etwa 65 Tonnen Zuckerrüben je Hektar mit einem Zuckergehalt von fast 20 Prozent.

Weitere Einbußen durch weniger Pflanzenschutz

Ein weiteres Problem in den zu erwartenden verminderten Rübenerträgen liegt laut Christian Wohlenberg auch in der geänderten Gesetzgebung zum Pflanzenschutz. Demnach darf das vorbehandelte Rübensaatgut keine Insektizide mehr enthalten. Viele Einbußen gäbe es somit auch durch den Schädlingsbefall.

Von Antje Ehlers

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