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Stadt Peine Trockenheit: Kreis Peine appelliert an Landwirte
Stadt Peine Trockenheit: Kreis Peine appelliert an Landwirte
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20:14 26.07.2018
Wegen der Hitze drohen aktuell Flächenbrände.
Wegen der Hitze drohen aktuell Flächenbrände. Quelle: dpa
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Kreis Peine

„Wir haben bereits in unseren Kreisen darauf aufmerksam gemacht, dass im Rahmen der Mäh- und Drescharbeiten möglichst Wasservorräte mitgeführt werden sollten“, erläutert Henties.

Die örtlichen Feuerwehren seien im Hinblick auf eine effektive Vegetationsbrandbekämpfung zwar geschult, dennoch seien durch die derzeit herrschende Wetterlage besondere Maßnahmen erforderlich.

Kurze Wege sind wichtig

„Eine Vorhaltung von Wasserreserven an zentraler Stelle macht wenig Sinn, kurze Wege bei der Zubringung von Wasser zur Verhinderung der Ausbreitung derartiger Brände sind das A und O“, schildert Ernst die Notwendigkeit. Henties ergänzt, dass auch die Bereitstellung von Gerätschaften zur Eingrenzung von Brandflächen vorteilhaft sein könne.

Ernst dankt den Landwirten bereits jetzt für ihre Unterstützung in dieser im wahrsten Sinne des Wortes brenzligen Situation. Rückfragen von Landwirten können an die Ortsbrandmeister der vor Ort tätigen Feuerwehren gestellt werden.

Historische Hitzewelle

Von einer historischen Hitzewelle spricht der Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net. Er sagte der PAZ: „Es wird immer heißer und wir nähern uns der 40-Grad-Marke. Nachdem am Dienstag bis zu 36 Grad im Schatten erreicht wurden, waren es am Mittwoch bereits 37,1 Grad. Das war damit der bisher heißeste Tag des Jahres 2018. Dieser Sommer ist wirklich ein ganz extremer. Zuerst erleben wir die größte Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und nun eine Hitzewelle die uns viele Tage hintereinander 30 Grad und mehr bescheren könnte.“ Diese Hitzewelle könnte historische Dimensionen annehmen, wenn sie denn wie von einigen Wettermodellen berechnet tatsächlich bis in die erste August-Woche hinein andauere.

Von Thomas Kröger