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Stadt Peine Trinkwasser knapp, „doch Versorgung gesichert“
Stadt Peine Trinkwasser knapp, „doch Versorgung gesichert“
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13:38 07.11.2018
Das Touristenschiff „MS AquaMarin" ist im Niedrigwasser der Okertalsperre im Harz zu sehen. Die Talsperre wird von den Harzwasserwerken betrieben. Quelle: dpa
Kreis Peine

Sie betont auf PAZ-Nachfrage: „Wir sind mit den Kollegen der Harzwasserwerke in engem fachlichen Austausch, um bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Derzeit sehen wir dazu bei uns im Versorgungsgebiet noch keinen Bedarf. Die Wasserwirtschaft behält die klimatische Entwicklung genau im Blick. Die Versorgungssicherheit ist das hohe Gut, für das die Wasserwirtschaft gemeinsam arbeitet.“

Talsperren zu 32 Prozent gefüllt

Die sechs großen Talsperren waren am Mittwoch im Schnitt nur noch zu 32 Prozent gefüllt. Vor zwei Monaten waren es noch 45 Prozent gewesen. Den niedrigsten Wasserstand hat die Odertalsperre, die nur noch zu 20 Prozent gefüllt ist. Wegen der Trockenheit haben die Talsperren aus dem Oberharz kaum noch Zulauf. Auch für die kommenden Wochen rechnen die Harzwasserwerke nicht mit nennenswerten Niederschlägen. Im Oberharz ist in diesem Jahr bisher nur etwa die Hälfte der durchschnittlichen Regenmenge gefallen.

Situation ist angespannt

„Die Situation ist angespannt“, sagte der Technische Geschäftsführer des Unternehmens, Christoph Donner. Die Versorgungssicherheit sei zwar noch nicht in Gefahr. Dennoch werde geprüft, welche Trinkwasserreserven in den Teichen des Unesco-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“ vorhanden sind.

Von Thomas Kröger

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