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Stadt Peine Peiner Freischießen 2019: Bürgerschaffer gehen neue Wege
Stadt Peine Peiner Freischießen 2019: Bürgerschaffer gehen neue Wege
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00:20 31.03.2019
So soll der Schützenplatz zum Freischießen 2019 aussehen: die grün markierte Fläche ist die neue Heimat des TSV Bildung, die rote Fläche die des Peiner Walzwerker Vereins. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Seit 2001 feierten die beiden Korporationen zusammen mit dem MTV Vater Jahn Peine auf dem Hagenmarkt. „Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und probieren das einfach mal aus“, gaben Bürgerschaffer Thomas Weitling und Hans-Peter Männer an.

Gespräche mit den Beteiligten sowie der Stadt, der Polizei und Feuerwehr sind bereits erfolgt. „Alle gaben grünes Licht“, so Weitling. Nach dem Europaschützenfest habe man gesehen, was auf dem Schützenplatz alles möglich ist. „Seit Dezember 2016 haben wir dann intensiv daran gearbeitet, die Idee, alle Hagenmarktkorporationen auf dem Schützenplatz zu integrieren, umzusetzen“, erklärt Männer. Zwar zögen jetzt nur zwei Korporationen um, aber alle Beteiligten sind zufrieden mit dieser Lösung.

So wird der Schützenplatz zum Freischießen 2019 aussehen

Im Übersichtsplan des Schützenplatzes ist zu ersehen, dass die Walzwerker auf dem Platz des Niedersachsenszeltes feiern werden. Der TSV Bildung befindet sich dann schräg gegenüber auf der Richard-Langeheine-Straße. Der MTV Vater Jahn wird weiter auf dem Hagenmarkt sein Freischießen feiern, wird den Eingang des Zeltes jedoch in Richtung Goethestraße richten. Dort, wo der TSV Bildung in diesem Jahr seinen neuen Standort hat und in den Jahren zuvor Schausteller ihre mobilen Heime aufstellten, müssen diese „umziehen“. „Sie gehen auf den Hagenmarkt, was von den Schaustellern sehr positiv aufgenommen wurde“, bestätigt Weitling.

Vorfreude und Neugier in den Korporationen

Positiv äußert sich auch der Hauptmann des TSV Bildung, Rüdiger Kreis: „Nachdem wir im Verein alle Vor- und Nachteile gegenübergestellt hatten, haben wir uns fast einstimmig dazu entschlossen, den Prozess des Umzuges weiter zu verfolgen. Der Hagenmarkt hat durch das veränderte Feierverhalten der gesamten Gesellschaft keine Zukunft. Jetzt sind wir noch Autor unserer eigenen Geschichte und wollen etwas Neues.“

Alles andere als ausgegrenzt fühlt sich der MTV Vater Jahn Peine. „Wir haben uns ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt“, berichtet Hauptmann Jens Thomas. „Schlussendlich sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es für uns besser ist, auf dem Hagenmarkt zu bleiben. Der Grund: Es gibt auf dem Schützenplatz keinen geeigneten Standplatz für ein Zelt unserer Größe. Aber wir sind sehr zufrieden damit und freuen uns auf ein etwas anderes Freischießen.“

„Wir sind sehr froh, dass wir auf dem Schützenplatz mitfeiern können. Man muss schon ehrlich sagen, dass wir in den letzten Jahren unter einem leeren Zelt gelitten haben“, sagt Mathias Harms, Hauptmann des Peiner Walzwerker Vereins. „Ich denke, die Veränderung ist gut für das gesamte Peiner Freischießen und wir sehen positiv in die Zukunft.“

Nach dem Fest gibt´s Manöverkritik

Nach Freischießen wird es ein Resümee geben. „Wir wollen das einfach ausprobieren. Nichts ist in Stein gemeißelt“, gibt Männer an. „Bisher sehen wir viele Vorteile. Alles rückt ein bisschen näher zusammen, es werden mehr Toiletten auf dem Schützenplatz zur Verfügung stehen, Nicht-Korporierte können einen Blick in die Zelte werfen, Jugendliche haben einen Anlaufpunkt zum Feiern“, zählt Weitling auf. Eine weitere Änderung wird die Einführung einer Sperrstunde sein. „Das Zugeständnis mussten wir zugunsten der Sicherheit machen. Auf dem Schützenplatz wird in diesem Jahr um 4 Uhr in der Nacht Feierabend sein“, heißt es.

Von Kathrin Bolte

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