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Stadt Peine Tipps für Pollenallergiker
Stadt Peine Tipps für Pollenallergiker
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21:00 17.03.2015
Allergie: Die Zahl der Erwachsenen mit Heuschnupfen ist in den 1990er-Jahren in Deutschland um 70 Prozent gestiegen. Quelle: A
Peine

Andreas Altrock, Mediziner aus Edemissen und Vorsitzender des Peiner Ärztevereins, erklärt, wie die sich Symptome einer Pollenallergie von einer Erkältung unterscheiden und gibt Tipps zur Linderung der Beschwerden.

Eine laufende Nase, gerötete oder brennende Augen kombiniert mit Müdigkeit oder Kopfschmerzen können auf eine Allergie hindeuten, besonders wenn die Beschwerden plötzlich auftreten. Weiteres Indiz: Offensichtlicher Kontakt zu Pollen außerhalb der Wohnung und das schnelle Abklingen der Beschwerden bei Regen. Typisches Symptom, das für eine Allergie spricht, ist wässriges Nasensekret, das bei einer Erkältung gelblich gefärbt ist.

„Bei einem Verdacht auf eine Allergie sollte unbedingt der Hausarzt zu Rate gezogen werden“, empfiehlt Altrock. Denn zunächst muss geklärt werden, ob überhaupt eine Allergie vorliegt und durch was sie vermutlich ausgelöst wurde. Betroffene können sich an einem Pollenflugkalender orientieren, der anzeigt, wann welche Pollen besonders intensiv unterwegs sein können (siehe Grafik links).

Bleibt eine Allergie unbehandelt, kann es im schlimmsten Fall zu einem allergischen Asthma kommen. Wie bei allen Allergien gilt jedoch: „Stellen sich neben den typischen Beschwerden Kreislaufprobleme oder eine Quaddelbildung am ganzen Körper ein, sollten Betroffene umgehend den Rettungsdienst über die 112 alarmieren.“ Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte vor allem bei Wind den Aufenthalt oder gar körperliche Belastung im Freien meiden, rät Altrock. Allergiker, die schon länger nicht beim Arzt gewesen sind, sollten beim nächsten Arztbesuch nach neuen Medikamenten fragen. Denn neue sogenannte Antihistamin-Medikamente haben nicht nur eine bessere Wirkung, sondern auch weniger Nebenwirkungen als ältere Präparate.

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