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Stadt Peine Theaterkooperative auf der Suche nach dem Glück
Stadt Peine Theaterkooperative auf der Suche nach dem Glück
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14:57 22.03.2019
„GlücksFall“: Hier eine Szene mit Marie Midon (links) und Mette-Luise Springer.
„GlücksFall“: Hier eine Szene mit Marie Midon (links) und Mette-Luise Springer. Quelle: Lara Krämer
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Peine

Passend zum Weltglückstag präsentierte die Theaterkooperative Peine im Forum ihr neuestes Theaterstück „GlücksFall“. In diesem gehen die Protagonisten auf die Suche nach ihrem ganz persönlichen Glück. Begleitet werden sie dabei, ohne ihr Wissen, von den Glücksgöttern.

Götter schließen einen Pakt

Zwei von ihnen schließen schon zu Beginn des Stücks einen Pakt, wessen Schützling der Götter am Ende durch Abstimmung den begehrten Glücksbonus erhält. Zunächst begleiten wir jedoch die von den Göttern so genannten Menschenwesen.

Jeder sucht nach Glück

Jedes von ihnen sucht mehr oder weniger verzweifelt nach Glück. Das eine legt Geldstücke auf die Straße, um sie anschließend wieder aufzuheben und sich darüber zu freuen. Für das andere ist die Karrierespitze zu erreichen das Größte, so arbeitet es hart an seiner Karriere. Einige der Protagonisten fühlen sich regelrecht vom Pech verfolgt, dabei suchen sie eigentlich nur nach Ruhe oder Freundschaften. Es einmal ein bisschen gut haben, das ist ihr Wunsch.

Wichtig ist die Einstellung

Wirklich glücklich scheint nur eines der Menschenwesen zu sein. So ist es der Meinung, dass der Mensch selbst entscheiden kann, ob er glücklich ist oder nicht. Glück hänge von der Einstellung des Einzelnen ab, mit dieser Meinung ist es allerdings allein.

Menschwesen bekommen Fähigkeit

In der Metaebene treffen sich unterdessen die Götter, um über den Glücksbonus für eines ihrer Menschenwesen abzustimmen. Nach hitziger Diskussion kommen sie jedoch überein, dass dieses Mal keines der Menschenwesen einen Glücksbonus bekommt. Stattdessen sollen die Menschen fortan über die Fähigkeit verfügen, das Glück in ihrem Umfeld zu erkennen.

Das Kleine schätzen lernen

Sie sollen nicht mehr auf das ganz große Glück warten, sondern das Kleine schätzen lernen. Denn „wenn alle ein bisschen glücklich sind, dann kann man es vermehren, es teilen und multiplizieren und so kommt immer mehr Glück und Glücklichsein in die Welt“, so formuliert es einer der Götter.

Viel Applaus für die Darsteller

Am Ende des Stücks verlassen die Götter die Menschen. Sie sollen fortan selbst für ihr Glück verantwortlich sein. Aber sie haben die Erkenntnis geschenkt bekommen zu erkennen, dass sie ihr Glück vielleicht schon längst gefunden haben. Ob sie aber auf diese hören werden, bleibt für die Zuschauer offen. Für die Darsteller jedenfalls gab es am Ende einen langen und verdienten Applaus.

Von Lara Krämer