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Stadt Peine Stederdorf: 50 Einsatzkräfte bei Suchaktion am Kiesteich
Stadt Peine Stederdorf: 50 Einsatzkräfte bei Suchaktion am Kiesteich
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19:44 08.08.2018
Auch durch einem Taucher wurde der Kiesteich abgesucht.
Auch durch einem Taucher wurde der Kiesteich abgesucht. Quelle: Tobias Mull
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Stederdorf

„Zunächst wurde durch mehrere Streifenwagen der Bereich des Ufers sowie die nähere Umgebung abgesucht“, sagt Stephanie Schmidt, Sprecherin der Polizei Peine. „Zur weiteren Unterstützung wurden die Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber, ein Sonarboot und Taucher angefordert.“ Insgesamt waren knapp 50 Kräfte im Einsatz.

„Wir wurden gegen 10.30 Uhr von der Polizei alarmiert“, sagt der Peiner Stadtbrandmeister Timm Wiesemann. Im Einsatz waren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stederdorf und der Kernstadtwehr. Von einem Boot aus suchten sie den Uferbereich ab. Wenig später wurden sie unterstützt von einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera. Es konnte allerdings keine Person ausgemacht werden.

Da ein Badeunfall nicht ausgeschlossen werden konnte, suchten am Mittwoch zahlreiche Einsatzkräfte einen Kiesteich in Stederdorf ab. Gefunden wurde niemand.

Zur Sicherheit wurde von der Wasserrettung der Feuerwehr Hannover ein Sonarboot angefordert, mit dem der Kiesteich auch unter Wasser abgesucht werden konnte. Die Experten konnten auch zwei sogenannte Verdachtsmomente ausmachen. Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Sehnde suchten diese Stellen ab – doch auch sie konnten niemanden finden.

Am Nachmittag gab die Polizei dann offiziell Entwarnung. „Es konnte keine Person in dem Kiesteich aufgefunden werden“, sagte Polizeisprecherin Schmidt.

Von Tobias Mull