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Stadt Peine Sturmtief „Friederike“: Stromausfall in Peine
Stadt Peine Sturmtief „Friederike“: Stromausfall in Peine
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19:15 18.01.2018
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Das mittlerweile zum Orkan hochgestufte Sturmtief "Friederike" zieht derzeit über das Peiner Land hinweg. Dieser Text wird nun nicht mehr aktualisiert.

  • 16.21 Uhr: Die Feuerwehr teilte mit, dass in den Gemeinden Edemissen, Hohenhameln und Vechelde aufgrund der Vielzahl an Vorfällen örtliche Einsatzleitungen eingerichtet wurden.
  • 16.17 Uhr: Mittlerweile meldet die Polizei 30 Einsätze wegen des Sturms.
  • 16.10 Uhr: In Ilsede ist ein Baum auf ein Tankstellengelände gestürzt. Auch vor dem Groß Bültener Hof liegt ein Baum auf der Straße.
  • 15.53 Uhr: Die Westfalenbahn teilte soeben mit, dass sie den Zugverkehr zwischen Hannover und Braunschweig komplett eingestellt hat.
  • 15.35 Uhr: Im Landkreis Peine hat die PVG, Peiner Verkehrsgesellschaft, den Busbetrieb komplett eingestellt.
  • 14:57 Uhr: Zwischenbilanz der Polizei Peine: Seit 13.20 Uhr sind sieben durch den Sturm bedingte Einsätze gefahren worden.
  • 14.33 Uhr: In Vallstedt, Grüne Allee, ist 50 Meter nach dem Ortsschild ebenfalls ein Baum umgeknickt und blockiert die Straße.
  • 14.30 Uhr: Im Waldgebiet zwischen Fürstenau und Wahle ist erneut ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt.
  • 14.35 Uhr: Zugverkehr in Peine ist wie in ganz Niedersachsen eingestellt.Die Westfalenbahn teilt allerdings mit, dass ihre Züge in Niedersachsen noch fahren würden. Die Entwicklung der Lage können Kunden unter dem Twitter-Handle https://twitter.com/WestfalenBahn verfolgen.
  • 14.27 Uhr: In Teilen der Peiner Innenstadt ist der Strom ausgefallen. Einige Geschäfte haben deshalb geschlossen. Die Stadtwerke schließen nicht aus, dass der Stromausfall mit dem Sturm zusammenhängt.
  • 14.05 Uhr: Baum stürtzte auf die Straße "Grievenkamp" in Edemissen
  • 13.50 Uhr: Die Feuerwehr meldet erhöhtes Einsatzaufkommen im gesamten Kreisgebiet. Demnach sind bereits zahlreiche Bäume auf Straßen gestürtzt.
  • 13.44 Uhr: Auf der Straße zwischen Wahle und Fürstenau stürzte ein Baum auf die Fahrbahn
  • 13.30 Uhr: Dachziegel von einem Gebäude an der Straße "An der Fuhse" in Ilsede abgedeckt.
  • 13.16 Uhr: Die Böen werden heftiger. Der Sturm zieht nun über die Region.
  • 13.02 Uhr: Auch in Ilsede werden die Schüler nach Hause geschickt
  • 12.17 Uhr: Eltern in der Peiner Südstadt wird geraten, ihre Kinder von der Schule und der Kita abzuholen.
  • 12.12 Uhr: Wetterexperte Dominik Jung von www.wetter.net erklärt, dass der Sturm gegen 13 Uhr das Peiner Land erreichen wird. Er rechnet heftigen Böen.
  • 12.06 Uhr: Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst erklärt, dass sich viele Freiwillige Feuerwehren im Kreisgebiet in erhöhter Einsatzbereitschaft befinden.
  • 11.57 Uhr: Am Ratsgymnasium und am Silberkamp in Peine ist nach der sechsten Stunde (13.10 Uhr) Schluss.
  • 11.48 Uhr: Aufgrund der aktuellen Sturmwarnungen für den Landkreis Peine fällt das Elterncafé „Tummelplatz“ in Edemissen am heutigen Nachmittag (Donnerstag, 18.01.18) aus. Das teilte soeben der Landkreis mit.
  • 11.36 Uhr: Den Schulen und Kitas im Peiner Stadtgebiet ist von der Verwaltung freigestellt worden, die Kinder aus Sicherheitsgründen früher nach Hause zu schicken.
  • 11.20 Uhr: An der IGS Lengede wird der Unterricht am heutigen Donnerstag aufgrund der ansteigenden Windgeschwindigkeit um 13.10 Uhr beendet. Das Unterrichtsende ist mit den Unternehmen der Busbeförderung abgesprochen. Bei einem früherer Unterrichtsschluss wäre die Busbeförderung der Schülerinnen und Schüler nicht gesichert. Der Landkreis Peine ist informiert. Alle Schülerinnen und Schüler sollten nach Unterrichtsende schnellstmöglich nach Hause gehen und den Nachmittag und den Abend nicht außerhalb der geschützten Wohnung/des geschätzten Hauses verbringen. Hinweise für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto abholen: Eine Abholung mit dem Auto um 13.10 Uhr ist selbstverständlich möglich. Bitte nutzen Sie die vor der Sporthalle oder vor dem Einkaufszentrum vorhandenen Parkplätze. Bitte parken Sie nicht die Straßen vor den beiden Schulgebäuden zu! Schüler sollten nicht durch Autos gefährdet, Busse dürfen nicht behindert werden.
  • 10.57 Uhr: An der Haupt- und Realschule Hohenhameln endet der Unterricht früher - nach PAZ-Informationen gegen 11.30 Uhr.

Das Sturmtief „Friederike“ wird der Vorhersage zufolge in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und am Nachmittag bis nach Sachsen und Südbrandenburg ziehen. Es galten Unwetterwarnungen. Auf dem Brocken im Harz wurden am frühen Donnerstagmorgen bereits Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde gemessen, wie ein Meteorologe der dortigen Wetterstation sagte.

Vielerorts fällt der Schulunterricht aus, etwa im Oberharz in Niedersachsen, in Teilen von Mittelhessen und Oberfranken. In Nordrhein-Westfalen, wo für das gesamte Land Unwetterwarnungen ausgegeben wurden, können die Schulen selbst entscheiden, ob sie aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben, wie das Schulministerium mitteilte.

In Regionen, in denen Orkanböen drohen, empfehlen die Meteorologen, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Sie warnen vor entwurzelten Bäumen, herabstürzenden Dachziegeln und Schäden an Gerüsten und Hochspannungsleitungen.

Auch die Deutsche Bahn warnt ihre Fahrgäste auf ihrer Internetseite: Im Regional- und Fernverkehr seien Beeinträchtigungen möglich. In NRW führen Regionalzüge der Bahn langsamer, Verspätungen drohten. Die Deutsche Bahn riet Reisendenden via Twitter, sich vorab über mögliche Störungen zu informieren.

Nach Einschätzung eines DWD-Experten dürfte „Friederike“ allerdings nicht so große Schäden anrichten wie Sturmtief „Xavier“ im Oktober. Damals hätten die Bäume wesentlich mehr Laub getragen und damit dem Wind mehr Angriffsfläche geboten als jetzt im Januar, sagte DWD-Meteorologe Markus Eifried. Bei „Xavier“ waren im Herbst sieben Menschen durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste getötet worden, der Bahnverkehr im Norden und Osten wurde lahmgelegt.

Neben dem Wind bleibt die Glätte in vielen Teilen Deutschlands weiterhin ein Problem - vor allem im Norden, in der Mitte, im Osten und im Süden drohen laut DWD am Morgen noch rutschige Straßen. „Im Berufsverkehr kann es wieder Probleme geben“, sagte eine Sprecherin der Polizei in Oldenburg am frühen Morgen.

In Teilen Niedersachsens führte die Glätte zu zahlreichen Unfällen - am Abend und in der Nacht besonders rund um Wilhelmshaven und Westerstede. Auf den Autobahnen 28 und 29 krachte es „im Minutentakt“, wie die Polizei mitteilte. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.