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Stadt Peine Städtischer Chor bringt Urlaubsstimmung in die Christuskirche
Stadt Peine Städtischer Chor bringt Urlaubsstimmung in die Christuskirche
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00:22 27.06.2019
Der Städtische Chor trat in der Peiner Christuskirche auf.
Der Städtische Chor trat in der Peiner Christuskirche auf. Quelle: Grit Storz
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Peine

Mit einem abwechslungsreichen und sehr stimmigen Programm hat der Städtische Chor Peine unter Leitung von Naum Nusbaum seine zahlreichen Besucher am Sonntag in der Christuskirche begrüßt. Viele kommen schon seit Jahren und sind immer wieder von der Vielfalt des Programms und der gelungenen Art und Weise ganz verschiedenen Genres zu interpretieren, begeistert. In der schönen Akustik der Christuskirche kamen die gut ausgebildeten Stimmen des Chores und seine hervorragend akzentuierte Singweise sehr gut zur Geltung.

Das Publikum genoss die Musik. Quelle: Grit Storz

Neben traditionellen Volksliedern hatte der Chor auch „neckisch neu arrangierte“ Volkslieder im Repertoire. So kam das allseits bekannte „Horch, was kommt von draußen rein“ als vielstimmiges Drama mit ganz unterschiedlichen Stimmungen daher, während „Wenn alle Brünnlein fließen“ poppig aufgemacht und umgesetzt wurde. Die Sänger in ihrer schwarzen Chorkleidung mit den sehr detailreichen und hübschen roten Accessoires wurden am Klavier von Tatayana Stepanova begleitet. Deren dezente und doch kraftvolle Spielweise setzte die Chorstimmen wunderbar in Szene. Dass die Pianistin nicht nur eine erstklassige Chorbegleiterin ist, bewies sie mit einem Solo-Zwischenspiel. Für ihre beiden Chopin-Stücke bekam Stepanova jubelnden Applaus.

Urlaubsstimmung kam auf

Schwungvoll leitete der Chor den dritten Teil des Konzertes ein: Mit Tanzliedern wie „Carmencita“ ließen die Sänger ihr Publikum leicht wippen. Als sie schließlich von Fernando, Alfredo und Josè sangen, die von Santo Domingo und den weißen Orchideen träumten, kam Urlaubsstimmung auf. Der Pariser Tango dagegen lud regelrecht zu einem Tänzchen ein. Allerdings war es „ein bisschen warm im Saal“, und so schunkelten die meisten beim Luft-zu-wedeln nur auf ihrem Stuhl.

Nusbaum leitet den Chor nicht nur mit liebevoll strenger Hand, sondern konzipiert auch die Konzerte. So hatte er mit Ricarda Woeste eine Sopranistin eingeladen, die ganz klassisch und wunderschön unter anderem Gershwins „Summertime“ sang. Sie reihte sich nach ihrem mit viel Beifall bedachten Solo-Block in den Chor ein und verstärkte bei dem letzten Konzertteil die Sporanistinnen. Mit dem traditionellen „All Night, all Day“ und einem wohlig warm interpretierten „Hallelujah“ von Leonhard Cohen ging das eineinhalbstündige Konzert zu Ende.

Stürmischer Beifall

Eine ganz wunderbare Idee: Die „Irischen Segenswünsche“ beendeten schließlich das Konzert und begleiteten die Zuhörer nach Hause. Stürmischer Beifall für einen sehr gelungenen Nachmittag!

Von Grit Storz

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