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Stadt Peine Stadtrat erklärt: So lief die Europawahl in Peine
Stadt Peine Stadtrat erklärt: So lief die Europawahl in Peine
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19:00 27.05.2019
Auch in Peine wurde gewählt – Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey gewährt einen Blick hinter die Kulissen Quelle: Archiv
Peine

Für den Wähler ist eine Wahl eigentlich recht einfach: Er geht in sein Wahllokal und macht ein paar Kreuze. Für die vielen Wahlhelfer und die Organisatoren kann so ein Wahltag auch schon mal eine echte Herausforderung sein. Hans-Jürgen Tarrey, Allgemeiner Vertreter des Peiner Bürgermeister, gibt einen Einblick, wie die Europawahl in Peine verlaufen ist.

„In der Stadt Peine und ihren Ortschaften gab es insgesamt 35 Wahl- und drei Briefwahlbezirke. Schon gleich zu Beginn deutete sich dabei an, dass es bei der diesjährigen Europawahl zu einer höheren Wahlbeteiligung kommt“, sagt Tarrey. „Im Vorfeld war es bereits zu einer höheren Beantragung von Briefwahlunterlagen gekommen. Insgesamt wurden 3804 Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen ausgegeben.“

Besondere Rückfragen

Der Wahlsonntag selbst sei in den Wahlbezirken in der üblichen Routine verlaufen. „Für besondere Rückfragen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den Wahllokalen standen in der Wahlzentrale im Rathaus während des gesamten Tages Ansprechpartner aus der Verwaltung zur Verfügung, die aber kaum in Anspruch genommen werden mussten“, so Tarrey.

Interne Herausforderung

Mit der Auszählung ab 18 Uhr habe dann der spannende Teil begonnen. „Erfreulicherweise kam es in den Wahllokalen zu keinen größeren Problemen in der Auszählung, so dass die Ergebnisse zügig im Rathaus gemeldet werden konnten“, sagt der Stadtrat. „Eine kleine interne Herausforderung war der Einsatz einer neuen Wahlsoftware, welche nunmehr im gesamten Landkreis Peine eingesetzt wird. Zwischenzeitliche technische Probleme seitens des Anbieters führten dazu, dass die Präsentation im Internet erst mit ein wenig Verzögerung möglich war.“

„Bemerkenswerte Wahlbeteiligung“

Insgesamt haben 21 090 Wählerinnen und Wähler von 36 506 Wahlberechtigten ihr Kreuz gemacht. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 57,77 Prozent. Eine deutliche Steigerung gegenüber der Beteiligung von 43,33 Prozent bei der Europawahl 2014. „Dieser sehr deutliche Anstieg des Wählerinteresses ist sehr bemerkenswert, weil es im Stadtgebiet ausschließlich um Europa ging und keine anderen Wahlen damit verknüpft waren“, so Tarrey abschließend.

Von Tobias Mull

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