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Stadt Peine Ein erster Hauch von Freischießen
Stadt Peine Ein erster Hauch von Freischießen
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16:52 12.05.2019
Bereits der Einmarsch der Spielleute war toll anzusehen und anzuhören. Quelle: Grit Storz
Peine

Einen wirklich grandiosen Auftakt der Stadtparkkonzerte des Peiner Kulturrings gestaltete die SpielmannszuggemeinschaftPeiner Freischießen“ (SGPF). Traditionell eröffnen die Peiner Spielmannszüge mit ihrem melodiösem Zusammenspiel vieler Pauken und Trompeten, kleiner und großer Hörner und Pfeifen, Trommeln und Flöten nicht nur die beim Publikum so beliebten Stadtparkkonzerte an ausgewählten Sonntagen, sondern geben auch schon einen kleinen Vorgeschmack auf „Peines fünfte Jahreszeit“, das Freischießen.

Muttertagsgedicht von Milla und Nike

In diesem Jahr nun feierte der Auftakt, der jedes Mal auf den Muttertag fällt, bereits sein 30-jähriges Jubiläum. Dem Anlass entsprechend trugen zwei der jüngsten Musikerinnen, Milla und Nike, ein Muttertagsgedicht vor und bekamen dafür großen Applaus.

Launiger Rückblick

Der Sprecher der SGPF, Frank Ende, unterhielt die sehr zahlreichen Besucher mit einem launigen Rückblick. Viel sei passiert in den vergangenen 30 Jahren, aber die Spielleute und das Stadtparkkonzert gebe es immer noch, genau wie die sich aufs Freischießen freuenden Besucher. Es läge jetzt schon ein „gewisses Kribbeln“ in der Luft, stellte auch Bürgerschaffer Thomas Weeitling in seiner Begrüßungsrede fest, bevor die Spielleute der zehn Züge aufspielten.

Mit Klappstuhl oder Fahrrad

Auch in diesem Jahr erfreute sich das Publikum an schmissigen Märschen, bunten Uniformen und zackigen Aufstellungen. Ob „Anneliese“, „Foxtrott“ oder ein Medley aus Stimmungsliedern – das begeisterte Publikum sang, schnippte und schunkelte mit. Erfahrene Stadtparkkonzertbesucher hatten sich ihre eigen Klappstühle mitgebracht, viele Radausflügler nutzten das Konzert für einen Stopp, und manche hatten es sich auch ein bisschen fernab auf den verschiedenen Parkbänken bequem gemacht.

Genauso wie Alt und Jung bei den Spielleuten musizieren – die jüngsten Musikanten waren erst sechs Jahre alt – war auch das Alter des Publikums ganz gemischt. „Wir kommen jedes Jahr hierher und es ist jedes Jahr schön, sogar das Wetter“, stellte eine Gruppe rüstiger älterer Damen am Rande des Konzerts fest, um gleich darauf rhythmisch mitzuklatschen. Die Kinder dagegen tanzten fröhlich am Rand.

„Tippelbrüder“ dürfen nicht fehlen

Besonders das gemeinsame Musizieren im zweiten Konzertteil, wo sich alle Spielleute zu einem großen Zug vereinigten, gefiel den Zuhörern. Mit dem Marsch der „Tippelbrüder“ verabschiedeten sich die Spielleute vorerst von ihren Zuhörern. Aber das nächste Treffen steht schon fest: Freischießen ist auch in diesem Jahr.

Von Grit Storz

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