Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Stadt Peine 200 Jahre alte Blutbuche muss gefällt werden
Stadt Peine 200 Jahre alte Blutbuche muss gefällt werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 09.05.2019
Von links: Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey, Stadtsprecherin Petra Neumann, Rolf Ilsmann vom Tiefbauamt und Rüdiger Ingelmann von der Abteilung Stadtgrün an der abgestorbenen Blutbuche. Quelle: Dennis Nobbe
Peine

Die beiden gut 200 Jahre alten Blutbuchen im Peiner Stadtpark sind lebende Naturdenkmäler. Bei beiden Bäumen sind allerdings die Wurzeln von einem schädlichen Pilz, dem Riesenporling, befallen. Einer von ihnen ist abgestorben, hier bleibt nur noch das Fällen als Option – für den die andere Buche besteht hingegen noch Hoffnung.

„Die eine der beiden Buchen ist nicht mehr zu retten und muss leider gefällt werden“, sagt der Erste Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey. Rüdiger Ingelmann von der Abteilung Stadtgrün fügt hinzu: „Befallen sind die Wurzeln, was zu einem Wurzelsterben geführt hat. Der Stamm selbst hat keinen Befall, aber die Rinde löst sich wegen des Vertrocknens ab.“ Nicht nur anhand dessen können die Besucher des Stadtparks deutlich sehen, dass die alte Blutbuche abgestorben ist: Sie trägt zudem keine frischen Blätter mehr, die unter anderen Umständen jetzt eine dunkelrote Färbung hätten.

Trockenheit in 2018 hatte keinen Einfluss

Solch ein Pilzbefall sei natürlich unglücklich, „aber die Trockenheit des vergangenen Sommers hat damit nichts zu tun“, betont Rolf Ilsmann, Leiter des städtischen Tiefbauamts. Die abgestorbene Buche, für die jede Hilfe zu spät kommt, soll zeitnah gefällt werden. Dies sei bereits in enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Die Standsicherheit des Baumes sei aber derzeit noch gegeben, so Ingelmann.

Mögliche Rettung durch Bioaktivität

Bessere Aussichten hat hingegen die andere Blutbuche im Peiner Stadtpark: Ihre Wurzeln sind zwar auch vom schädlichen Pilz befallen, doch noch lebt der Baum. „Es ist vorgesehen, den Riesenporling durch Bioaktivität zurückzudrängen“, sagt Ingelmann. Im Klartext bedeutet das, dass der schädliche Pilz mit einem gutartigen bekämpft wird. Dies sei eine noch relativ neue Methode. „Die Zeit wird zeigen, ob sie in diesem Fall erfolgreich ist – die Behandlung kann mehrere Jahre dauern“, so Ingelmann.

Von Dennis Nobbe

Im Peiner Innenstadtgebiet mit dem Auto unterwegs sein kann Nerven und vor allem Zeit kosten, besonders bei der Parkplatzsuche. Das fanden auch die Mitarbeiter des ASB Peine und wünschten sich ein eBike für die kurzen Strecken. Mit Erfolg!

09.05.2019

Das erlebt man nicht alle Tage: Mitten beim Schützenfest-Umzug gab es einen Feuerwehralarm, und die noch tauglichen Aktiven rückten aus. Zum Glück handelte es sich um einen Fehlalarm.

09.05.2019

Die katholische Kirchengemeinde in Peine legt ein Konzept zur Vermeidung sexualisierter Gewalt um und stellte in diesem Zuge den Stederdorfer Allgemeinmediziner Dr. Burkhard Ritter als Präventionsfachkraft vor.

09.05.2019