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Stadt Peine Stadtorchester: Mitreißendes Konzert begeistert Zuhörer
Stadt Peine Stadtorchester: Mitreißendes Konzert begeistert Zuhörer
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13:14 16.12.2019
Das Peiner Stadtorchester überzeugte beim Konzert in den ausverkauften Festsälen. Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch
Peine

Von zickigen Klarinetten, schwermütigen Trompeten und optimistischen Hörnern: Das emotionale Jahreskonzert des Peiner Stadtorchesters hat am Sonntag das Publikum begeistert. In den ausverkauften Peiner Festsälen boten 65 Musiker mit ihrem Programm „Es war einmal die Zeit – Die Geschichte der Menschheit“ nicht mehr und auch nicht weniger als eine großangelegte Reise durch das musikalische Erbe der Menschheitsgeschichte.

Die launige Begrüßung von Michael Tewes, Dirigent des Großen Blasorchesters, und die anschließende Moderation von Antje Bertram sowie Björn Krüger, beides Musiker des Orchesters, stimmten das Publikum mit kurzen Hinweise zu den einzelnen Kompositionen auf das Thema ein.

Blick in die ausverkauften Festsäle. Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch

Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika – auch musikalisch, wie die Besucher bald hören konnten. Trommeln aus dem Busch machten gleich zu Beginn neugierig. Die Arrangements ließen Bilder im Kopf entstehen von Weite, Einsamkeit und Überleben. Visionen von einer fast menschenleeren Welt entstanden bei den ersten beiden Musikstücken „African Symphony“, das die Anfänge des Menschen aufgriff oder mit „Man in the ice“, mit dem die Eismumie „Ötzi“ musikalische Interpretation erfuhr. Die Hörner und Klarinetten erzeugten hier an Mammuts erinnernde Klänge.

Von Ägypten bis nach Rom

Weiter ging es am Zeitstrahl über das alte Ägypten bis hin zum antiken Rom mit der Filmmusik eines Hans Zimmer für den Spielfilm „Gladiator“. Gleich darauf fand sich der Zuhörer melodisch inmitten eines persischen Marktes aus „1001 Nacht“: Kalifen, schöne Prinzessinnen, Bettler, feilschende Händler und eine heranziehende Karawane – alles ließ das Orchester auferstehen, bis hin zur Schlange, die von der Klarinette zum Tanzen verführt wurde.

Die Reise führte nun weiter von Arabien bis hin zum abendländischen England in die Tudor-Zeit an den königlichen Hof Heinrich VIII. Ein Trommelwirbel kündete vom Einzug des Königs, und höfische Musik führte in das 16. Jahrhundert.

Zu einem besonderen emotionalen Moment kam es vor der Pause. Dem langjährigen Vorstandsmitglied und Schatzmeister Wolfgang Möhle wurde in bewegenden Worten von seiner Tochter Ann-Kathrin Möhle für seine ehrenamtliche Arbeit im Orchester gedankt, und ganz offiziell bekam er die Ehrennadel des Landessportbundes verliehen.

Fröhlich-beschwingte Polka-Rhythmen

Nach der Pause ließen die „Neue Fuhsetaler“ fröhlich-beschwingte Polka-Rhythmen hören, bevor das große Blasorchester in die „Neue Welt“ mit den Filmmelodien der Karl-May-Filme unterhielt. Über die „Goldenen 1920er-Jahre“ mit einem Medley der Charleston-Tanzmusik bis hin zu Elvis Presley und einem Sologesang von Jörg Boddeutsch, alle Interpretationen wurden vom Publikum lautstark gefeiert.

Einen besonderen Abschluss bildete ein von Yannick Spyra in Swahili gesungenes „Baba Yetu“. Und hier schloss sich der Kreis: Das Orchester war wieder in Afrika gelandet. Traditionell beschloss „Stille Nacht“ gemeinsam mit dem Publikumschor das mitreißende Jahreskonzert.

Von Sylvia Knapek-Wodausch

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