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Stadt Peine Stadtführung über Peines starke Frauen
Stadt Peine Stadtführung über Peines starke Frauen
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22:00 19.08.2017
Prominenter Gast: Die berühmte Hertha Peters war auch dabei - dargestellt von der Schauspielerin Stephanie Harrer. Quelle: oh
Peine

Dass Peine auch ein „frauenOrt“ ist, zu dieser – nicht neuen – Erkenntnis gelangten kürzlich die 22 Teilnehmerinnen sowie ein Mann bei der neu aufgelegten Sonderführung „Mehr als Kinder, Küche, Kirche: Peiner Frauen prägen ihre Stadt“.

Im Fokus dieser besonderen Führung standen acht Frauen, die in der Geschichte der Stadt etwas zu sagen hatten, eine machtvolle Position in Wirtschaft, Politik oder Ehrenamt ausfüllten. Das eingespielte Team der drei Stadtführerinnen Marianne Dietrich, Sylvia Knapek-Wodausch und Gudrun Steffen stellte unterhaltsam und anschaulich anhand von nachgestellten Szenen und Fotos das Leben und Wirken unter anderem von Frida Mätz, Änny Härke und Anna Margret Janovicz vor.

frauenOrte

frauenOrte ist eine Initiative des Vereins Landesfrauenrat Niedersachsen, die Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten lebendig werden lassen und in der Öffentlichkeit bekannter machen soll. Die Initiative will dazu beitragen, dass Frauengeschichte und Frauenkultur einen festen Platz im Spektrum kulturtouristischer Angebote erhalten. Weitere Informationen unter: www.frauenorte-niedersachsen.de.

Politisch wurde es im Kreishaus: Mit ihrer Einführung an der Hörstation verdeutlichte die Gleichstellungsbeauftragte Silke Tödter, warum Peine ein „frauenOrt“ sei. Diese Auszeichnung verdanke die Stadt dem Leben und Wirken der ersten Landrätin in Peine und Niedersachsen, Hertha Peters. Als Landrätin forderte sie bereits in den 1960er-Jahren mit deutlichen Worten mehr frauenpolitische Präsenz. Tödter präsentierte dazu die Biografie von Peters, besonders ihre politischen Stationen.

Hertha Peters – eindrucksvoll dargestellt von der Schauspielerin Stephanie Harrer – verriet den Gästen ihre Gedanken zur Rolle der Frau in ihrer Zeit: „Eine Frau ist dem Manne gleichwertig, nicht gleichartig.“

Im Innenhof der Seniorenwohnungen rund um das Forum stellten zwei Gästeführerinnen ein mit Anna Margret Janovicz geführtes Interview nach, um ihre Motivation zur Gründung der Gerhard Lucas Meyer Stiftung darzustellen.

Zum Abschluss präsentierte sich der Rundgang als eine Stadtführung zum Anfassen: Vor dem Rathaus zeigte Wilfriede Felix den ihrer Mutter Frieda Mätz für ihr soziales Engagement verliehenen Ehrenring der Stadt Peine.

Von Alex Leppert

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