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Stadt Peine Stadt reagiert auf Elternkritik an Personalnotstand
Stadt Peine Stadt reagiert auf Elternkritik an Personalnotstand
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10:00 18.05.2019
Die Kita "Kinderparadies" in Dungelbeck, hier musste eine Gruppe aufgrund von Personalmangel vorübergehend schließen. Quelle: Tobias Mull
Peine

Doch der Personalnotstand ist nicht die einzige Kritik aus Reihen der Eltern. Viele monierten auch, dass Stammpersonal häufig wechsele und den Kindern damit feste Bezugspersonen fehlen.

Betrieb ab Montag wahrscheinlich wieder normal

Die gute Nachricht vorweg: „Einige Mitarbeiterinnen haben sich gesund zurückgemeldet, sodass sehr wahrscheinlich die Betreuung in Dungelbeck ab Montag wieder sichergestellt werden kann“, informiert Henrik Kühn, städtische Amtsleiter für Bildung und Kultur. Dennoch bliebe die Situation in Dungelbeck sowie in den meisten städtischen Einrichtungen angespannt.

Kritik der Eltern: häufige Personalwechsel

Kritisiert wurde von einigen Betroffenen, dass es in städtischen Kitas zu häufigen Personalwechseln käme, was sich auf die Qualität der Betreuung auswirken würde. „In den 15 städtischen Einrichtungen arbeiten mehr als 250 Personen. Es ist völlig normal, dass es bei einem großen Kollegium häufiger zu Personalbewegungen kommt“, erläutert Kühn, „wir sind bemüht, den Wünschen der Belegschaft Rechnung zu tragen. Unsere Maßgabe dabei: Es darf nicht zu Lasten der Betreuungsqualität gehen. Doch wir sind gut aufgestellt: Die Koordination des Personals erfolgt durch Rathausmitarbeiterinnen meist reibungslos.“ Eine Betreuung der Kinder sowie die Qualifikation und Eignung aller Mitarbeitenden genüge demnach höchsten Ansprüchen.

Dass Krankheitsfälle die Einstellung eines Gruppenbetriebs erforderlich machten, sei nicht die Regel: „Es ist der Flexibilität bei der Gestaltung von Einsatzplänen sowie der Motivation unserer Mitarbeiterinnen zu verdanken, dass es bislang nur dreimal zu kurzzeitigen Gruppenschließungen gekommen ist“, betont Kühn.

Stadtrat Christian Axmann informiert

Bei der Bemessung des Stellenplans hat man sich laut Stadtrat Christian Axmann auf unvorhersehbare Lagen eingestellt. „Insgesamt beschäftigen wir in der Kinderbetreuung 34 „Springerkräfte“, von denen 13 einrichtungsgebunden und 21 für den stadtweiten Einsatz vorgesehen sind.“

Das Problem sei der Fachkräftemangel. Axmann fordert, die Attraktivität des Berufs zu steigern: „Wir bewerten es grundsätzlich positiv, dass das Kultusministerium der Anregung unseres Spitzenverbands gefolgt ist und nun eine dreijährige vergütete Ausbildung auf den Weg bringen will. Der Ablaufplan ist allerdings so gestaltet, dass die Modelle erst zum Schuljahr 2020/2021 oder 2021/2022 zum Tragen kommen. Hier verstreicht erneut wertvolle Zeit.“ Die Stadt Peine wolle qualifizierte Kräfte langfristig halten und habe daher zum Beispiel die Weiterbildung von acht Mitarbeiterinnen zur Kinder-Fachwirtin finanziert.

Von Kathrin Bolte

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