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Stadt Peine Zusätzliches Fördergeld für Busbahnhof
Stadt Peine Zusätzliches Fördergeld für Busbahnhof
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15:32 20.04.2019
Etwa 84 000 Euro soll die Sanierung des Peiner Busbahnhofs kosten. Nun gab es weitere finanzielle Unterstützung dafür für die Stadt. Quelle: Antje Ehlers
Peine

840 000 Euro werden voraussichtlich benötigt, um die maroden Fahrspuren am Peiner Busbahnhof zu sanieren – ursprünglich waren 530 000 Euro aus dem städtischen Haushalt dafür vorgesehen. Bereits Ende März hatte die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) zugesagt, die Sanierung mit 277 117 Euro zu unterstützen (die PAZ berichtete).

Weiterer Bescheid der LNVG

Nun ist ein weiterer Bescheid der LNVG bei der Stadt mit guten Neuigkeiten eingegangen: Die Gesellschaft unterstützt das Bauvorhaben mit weiteren 223 235 Euro, so dass die Stadt nun insgesamt eine Entlastung von 500 352 Euro erhält. Dies teilte Petra Neumann, Pressesprecherin der Stadt Peine, mit.

„Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) zeigt sich sehr erfreut, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft einer Erhöhung der Fördermittel für den Peiner Busterminal zugestimmt hat“, heißt es in einer Pressemitteilung des Rathauses.

Zusätzliche Mittel wurden im März beschlossen

Der Rat der Stadt Peine hatte in seiner letzten Sitzung am 28. März nach kritischer Diskussion bereits zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 310 000 Euro für die Maßnahme beschlossen – mit zahlreichen Gegenstimmen. Bereits einen Tag später wurde der Auftrag zur Sanierung erteilt. Laut Beschlussvorlage habe die Auftragsvergabe geeilt, „da keine Aussichten auf mittelfristig sinkende Tiefbaukosten in einer sich entspannenden Marktentwicklung bestehen“. Hinzu kämen Unterhaltungskosten und Reparaturen der Fahrbahnen, die sich im fünf- bis sechsstelligen Bereich bewegen könnten.

Schlechter Zustand ist seit Jahren bekannt

Der schlechte Zustand der Fahrspuren ist der Stadt seit Langem bekannt, es gab drei Ausschreibungen zur Vergabe der entsprechenden Arbeiten – doch jeweils erschienen die Kosten dafür der Stadt zu hoch. Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey hatte die Anzahl der Ausschreibungen damit begründet, dass man nach dem recht hohen Preis, der bei der zweiten Ausschreibung kalkuliert wurde, darauf gehofft habe, bei einer dritten Ausschreibung einen wesentlich günstigeres Ergebnis zu erzielen. Diese Strategie sei schon oft aufgegangen.

Der genaue Zeitpunkt des Beginns der Bauarbeiten steht derzeit noch nicht fest. „Die genauen Bauzeiten und -teilabschnitte sowie die dann möglichen Betriebsabläufe werden Mitte Mai mit den ausführenden Firmen, den Busbetrieben und der Verkehrsbehörde abgestimmt und abschließend festgelegt“, gab die Sprecherin der Stadt auf Nachfrage der PAZ bekannt.

Von Antje Ehlers

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