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Stadt Peine Sparkasse blickt auf solides Geschäftsjahr 2018 zurück
Stadt Peine Sparkasse blickt auf solides Geschäftsjahr 2018 zurück
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00:21 17.05.2019
„Neue Kleiderordnung: einen Krawattenzwang gibt es nicht mehr (v.l.n.r.: Penners, Vorderstemann, Senft, Twardzik)“ Quelle: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine
Peine

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine präsentierte am Dienstag ihr Geschäftsjahr 2018. Angesichts der Rahmenbedingungen wie der Niedrigzinsphase und steigender regulatorischer Anforderungen bezeichnete Vorstandsvorsitzender Jürgen Twardzik das Jahr 2018 als „sehr zufriedenstellend“.

Die Bilanzsumme stieg von 7,2 auf 7,3 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss sank von 10,6 auf 5,5 Millionen Euro – maßgeblicher Grund hierfür war die Abschreibung der Anteile an der Nord/LB. Twardzik betonte: „Das ist für uns eine außergewöhnliche Belastung, die wir erfreulicherweise aus dem laufenden Ergebnis bewältigen konnten.“

Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen

Vorstandsmitglied Michael Senft präsentierte die weiteren Bilanzzahlen. Trotz Niedrigzinsphase sind die Kundeneinlagen weiter gestiegen. Sie liegen nun bei über 5,7 Milliarden Euro. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten, zu denen auch die Sichteinlagen, also die Girokonten, gehören, liegen bei rund 4,3 Millarden Euro. Senft bezeichnete dies als „verrückte Situation“. Er betonte, dass man daran sehe, wie wichtig eine gute Beratung sei. „Geld, das nur auf dem Girokonto liegt, ist totes Kapital.“

Das Kundenkreditvolumen stieg von 5,2 auf 5,3 Milliarden Euro – trotz auslaufender Verträge und Sondertilgungen, so Senft. Die Neuzusagen lagen bei über einer Milliarde Euro – rund 24 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Sparkasse will einen Beitrag zu einem lebenswerten Umfeld leisten“, hieß es von Senft. So konnten erneut viele Kunden ihre Immobilienwünsche mit der Sparkasse realisieren: 375 Immobilien im Wert von 53 Millionen Euro wurden vermittelt.

Partnernetzwerk erfolgreich

Im Jahr 2018 hat die Sparkasse ein Händlernetzwerk geschaffen, bei dem Sparkassenkunden Sofort-Rabatte und Cashback-Zahlungen erhalten. „Dies bindet Kaufkraft in der Region und macht viele Händler für Kunden attraktiver“, hieß es bei der Erklärung. Aktuell sind 350 Händler im Partnernetzwerk der Sparkasse vertreten. Pro Monat werden rund 5000 Euro Cashback an Kunden erstattet.

Im vergangenen Jahr zahlten die Deutschen im Handel erstmals mehr mit Karte als mit Bargeld. Anteil daran haben auch die digitalen Angebote der Sparkasse, die im Jahr 2018 weiter ausgebaut wurden: „Mit dem Mobilen Bezahlen, der Fotoüberweisung, der Echtzeitüberweisung, dem Zahlungsdienst KWITT, dem Elektronischen Safe und dem Multibanking können unsere Kunden zeitgemäße und sichere Angebote nutzen“, betonte Vorstandsmitglied Dominikus Penners. Neu im Angebot hat die Sparkasse in Kürze den Identitäts-und Vertrauensdienst „YES“. Damit können sich Nutzer mit ihren Online-Banking-Daten auf Webseiten anderer Unternehmen anmelden, identifizieren, Zustimmungen erteilen oder Verträge abschließen. Welche Daten an externe Dienste übergeben werden, obliegt dem Kunden.

Neue Kleiderordnung: Leger und weniger förmlich

Unverändert hoch ist die Gesamtnutzenstiftung. Sie beträgt rund 3,4 Millionen Euro und beinhaltet unter anderem Spenden, Sponsoring, Stiftungsausschüttungen, den Reinertrag der Lotterie Sparen und Gewinnen, Zustiftungen und Ausschüttungen an den Träger. Vorstandsmitglied Dirk Vorderstemann sagte: „Im Jahr 2018 haben wir so über 1900 unterschiedliche Vorhaben unterstützt.“

Übrigens: Ab sofort setzt die Sparkasse auf eine neue Kleiderordnung. Leger und damit weniger förmlich soll es werden.

Dass Banker Anzug und Krawatte tragen, galt viele Jahre lang als gesetzt. Dem gesellschaftlichen Trend zur weniger förmlichen Kleidung folgend hat sich die Sparkasse eine neue Kleiderordnung gegeben – entwickelt von Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Bereichen des Hauses. Das Ergebnis: etwas legerer. Mit dem künftigen Kleidungsstil will das Unternehmen Distanz zu Kunden abbauen sowie als Arbeitgeber attraktiv bleiben, heißt es. „Wir sind sehr gespannt, wie unsere Kunden auf unsere neue Optik reagieren“, sagt Twardzik abschließend.

Einige Kennzahlen in Kürze (in Klammern der Vorjahreswert)

Bilanzsumme: 7,3 Mrd. Euro (7,2 Mrd. Euro)

Jahresüberschuss: 5,5 Mio. (10,6 Mio Euro)

Kundenkreditvolumen: 5,3 Mrd. Euro (5,2 Mrd. Euro)

Kundeneinlagen: 5,7 Mrd. Euro (5,4 Mrd. Euro)

davon Spareinlagen: 1,3 Mrd. Euro (1,3 Mrd. Euro)

davon Sichteinlagen: 2,5 Mrd. Euro (2,3 Mrd. Euro)

Gesamtnutzenstiftung: 3,4 Mio. Euro

Steuerzahlung: 19,2 Mio. Euro

 

Von Anna Gröhl

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