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Stadt Peine So viel kostet Wohnen in Peine
Stadt Peine So viel kostet Wohnen in Peine
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19:29 16.08.2019
Ein Blick in die Eschenstraße am Heywoodpark. Sie gehört zur Kategorie „beste Wohnlage“ in Peine. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Seit 1980 erstellt der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Peine (HWG) zusammen mit dem Mieterverein Peine einen Mietspiegel für Peine. Dieser stellt eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete (Mieten der letzten vier Jahre) dar. Berücksichtigt werden zudem das Baujahr und die Ausstattung (Heizung, Toilette, Bad, Dusche). Der Mietspiegel soll Mieten im nicht preisgebundenen Mietsektor (Wohnraum, der nicht mit öffentlichen Mitteln geschaffen wurde) transparent machen. Er gilt als Orientierungshilfe und ist nicht bindend.

So hoch sind die Mieten in Peine

Beste Wohnlage: 5,10 Euro und 8,40 Euro pro Quadratmeter

In die Kategorie „beste Wohnlage“ fallen Straßen wie die Sundernstraße, die Eschenstraße oder die Kastanienallee . Die Kosten für diese Wohnlage liegen zwischen 5,10 Euro und 8,40 Euro pro Quadratmeter. Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern in der Eschenstraße (erbaut 1960er-Jahre) liegt die Kaltmiete bei 417 Euro im Durchschnitt. Typisch für diese Wohnlage sind überwiegend Einfamilienhäuser in der Nähe von Erholungsanlagen.

Gute Wohnlage: 4,70 Euro und 7,90 Euro pro Quadratmeter

Die Kategorie „gute Wohnlage“ umfasst Einfamilienhäuser oder großzügige Reihenhäuser mit Baumbepflanzung an der Straße, verkehrsberuhigten Zonen sowie Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Schulen in der Nähe. Dies findet sich im Mödesser Weg wieder. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern (erbaut 1950er-Jahre) würde 375 Euro im Durchschnitt kosten. Wohnungen in der guten Wohnlage kosten zwischen 4,70 Euro und 7,90 Euro pro Quadratmeter.

Mittlere Wohnlage: 4,50 Euro und 7,10 Euro pro Quadratmeter

Zur „mittleren Wohnlage“ gehört nahezu das gesamte Gebiet der Kernstadt Peine sowie die Gemeinden des Landkreises. Ausgenommen sind Stederdorf und Vöhrum, sowie die Kernorte der Gemeinden Edemissen, Vechelde und Wendeburg. Diese meist dicht bebaute Wohnlage zeichnet sich dadurch aus, dass es keine besonderen Vor- oder Nachteile gibt. Laut Mietspiegel liegen die Kosten zwischen 4,50 Euro und 7,10 Euro pro Quadratmeter. Die Schäferstraße und der Scheibenstand sind gute Beispiele. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern (erbaut 1930er-Jahre) würde hier durchschnittlich 322 Euro kosten.

Einfache Wohnlage: 3,70 und 6,40 Euro pro Quadratmeter

Die „einfache Wohnlage“ befindet sich in Industriegebieten, inklusive einer starken Lärm- und Geruchsbeeinträchtigung. In der dörflichen Region gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten sowie ein geringes Kultur- und Sportangebot. Es gibt kaum Grünflächen, keine Kinderbetreuung und keine Grundschule. Laut Mietspiegel sind hierfür zwischen 3,70 und 6,40 Euro pro Quadratmeter veranschlagt. In Peine trifft dies zum Beispiel auf den Bereich der Woltorfer Straße zu. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern (Baujahr bis 1948) würde hier 283 Euro im Durchschnitt kosten.

Vergleich mit Braunschweig und München

Ein direkter Vergleich basierend auf Zahlen von 2018 zeigt auf Basis einer 65 Quadratmeter-Wohnung, dass diese in Peine durchschnittlich 366,60 Euro (5,64 Euro pro Quadratmeter) kostet. In Braunschweig würde eine identische Wohnung 430,95 Euro (6,63 Euro pro Quadratmeter) kosten und in München müssten dafür stolze 688,35 Euro (10,59 Euro pro Quadratmeter) auf den Tisch gelegt werden.

Von Kathrin Bolte

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