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Stadt Peine Klein, aber fein: So schön ist der Weihnachtsmarkt in Peine
Stadt Peine Klein, aber fein: So schön ist der Weihnachtsmarkt in Peine
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21:41 08.12.2019
PAZ-Volontärin Ann Kathrin Wucherpfennig schlemmte sich durch den Peiner Weihnachtsmarkt. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Ein neues Gesicht in der Redaktion: Ich heiße Ann Kathrin Wucherpfennig und bin seit Oktober als Volontärin in Peine, Wolfsburg und Gifhorn unterwegs. Im Dezember bekomme ich einen Einblick in den Redaktionsalltag bei der PAZ. Und was liegt da näher, als den örtlichen Weihnachtsmarkt zu testen?

Als die Kollegen über den Weihnachtsmarkt sprachen, gingen die Meinungen weit auseinander: Von „viel zu klein und zu kurze Öffnungszeiten“ bis „ich bin ständig dort“, war jede Aussage dabei. Ich war vorher noch nicht auf dem Peiner Weihnachtsmarkt, daher machte sich in meinem Kopf ein trauriges Bild von drei Buden und einem Kinderkarussell breit. Doch da lag ich gründlich falsch. Die Buden auf dem Historischen Marktplatz sind hübsch dekoriert und so aufgebaut, dass die Besucher eine gemütlich Runde gehen und dabei allerhand Herzhaftes und Süßes genießen können.

PAZ-Volontärin testet den Peiner Weihnachtsmarkt

Viel Auswahl auf dem Peiner Weihnachtsmarkt

Mit großem Appetit kam ich auf den Peiner Weihnachtsmarkt und entschied mich zuerst für einen Lángos, einer ungarischen Spezialität, die in Fett gebacken wird. Als Belag wählte ich Schmand mit Käse und Knoblauch, schließlich hatte ich an dem Abend nicht mehr viel vor. Danach ließ ich mir einen Eierpunsch schmecken.

Crêpe, Liebesapfel oder Zuckerwatte – Bei den Süßigkeiten musste ich lange überlegen, die Auswahl ist einfach groß. Ich wählte Poffertjes aus, eine niederländische Gebäckspezialität, die münzgroßen Pfannkuchen ähnelt. „Die Poffertjes kann ich nicht überall kaufen und sie sind herrlich lecker“, so begründete ich meine Wahl.

Alles im Angebot: Heiße Schokolade, Bratwurst und Dekoration

Da ich das erste Mal auf dem Markt war und nicht alles essen konnte, hörte ich mich bei den Peinern um, welche Köstlichkeiten sie bevorzugen – und wie sie den Markt überhaupt finden. Franziska Koblitz entschied sich bei ihrem ersten Besuch in diesem Jahr für Currywurst und einer heißen Schokolade mit Sahne. „Die Portionen sind sehr üppig und köstlich“, sagte die 33-Jährige. Und besonders in den Abendstunden sei der Peiner Weihnachtsmarkt „noch schöner und gemütlicher“, versicherte Kobitz.

Die 79-jährigen Freundinnen Waltraud Holzkamp und Christel Liek sind aus Lehrte angereist. Sie haben sich eine Bratwurst geholt und das Angebot bei der Lebenshilfe angeschaut. Im Venezia-Pavillon werden zum Beispiel Holzspielzeug und -dekoration, sowie Taschen verkauft, die in der Behindertenwerkstatt hergestellt wurden. „Der Weihnachtsmarkt in Peine ist klein, aber fein“, betonte Holzkamp. Und ihre Freundin Liek ergänzte: „Wenn es zu groß ist, wiederholen sich die Stände und Angebote. Das macht auch keinen Spaß.“

Kritik der Besucher: Markt zu klein und Öffnungszeiten zu kurz

Die Meinungen über den Weihnachtsmarkt gehen also weit auseinander. Während viele Gäste sich über das überschaubare Angebot freuen, bemängeln manche die Größe des Marktes. Pierr Volkmann ist normalerweise mit seiner Familie auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt unterwegs, doch die Peiner wollten auch das Angebot vor Ort ausprobieren. „Im Vergleich zu Braunschweig ist es schon klein, daher fahren wir das nächste Mal wieder in die Nachbarstadt“, sagte der 42-Jährige.

Zudem werden von manchen Besuchern und Händlern auch die Öffnungszeiten kritisiert. Die Stände haben sonntags bis donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet und am Freitag und Samstag bis 20 Uhr. Andere Weihnachtsmärkte in der Umgebung wie in Braunschweig öffnen ihre Türen bis 21 Uhr. „Besonders am Wochenende könnte der Markt bis 21 Uhr geöffnet sein, dieses müsste vielleicht einmal ausprobiert werden“, meinte Kerstin Kummrow vom Stand Nummer sechs.

Der Besuch auf dem Peiner Weihnachtsmarkt lohnt sich

Nach rund zwei Stunden auf dem weihnachtlichen Markt bin ich glücklich und zufrieden. Das Essen hat sehr gut geschmeckt, die Gespräche waren unterhaltsam und zum Schluss gab es noch Weihnachtslieder vom Posaunenchor Schmedenstedt. Für mich steht also bereits fest: Ich werde auf jeden Fall nochmal auf den schön dekorierten Marktplatz gehen und die anderen Leckereien probieren.

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Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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