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Stadt Peine Silberkamp-Gymnasium ist Partnerschule von SOS-Kinderdorf
Stadt Peine Silberkamp-Gymnasium ist Partnerschule von SOS-Kinderdorf
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20:06 25.10.2019
Janina Schleger von SOS-Kinderdorf übergibt das Partnerschaftsschild an den stellvertretenden Silberkamp-Schulleiter Mathias Raabe. Mit den Schülern freuen sich ihre Kollegin Anna Ziller (2.v.l.) und Beratungslehrerin Marion Warbruck-Mecke (l.). Quelle: Jan Tiemann
Peine

Das Gymnasium am Silberkamp in Peine ist um eine weitere Auszeichnung reicher: Am Freitag wurde die Schule zur Partnerschule von SOS-Kinderdorf ernannt. Das entsprechende Schild nahm der stellvertretende Schulleiter Mathias Raabe entgegen. Anna Ziller und Janina Schleger von SOS-Kinderdorf waren dazu extra aus München angereist.

Soziale Kompetenzen vermitteln

„Der Kontakt ist vor über einem Jahr zustande gekommen, als uns eine E-Mail aus München erreichte und gefragt wurde, ob SOS-Kinderdorf hier seine Arbeit vorstellen kann“, erklärt Beratungslehrerin Marion Warbruck-Mecke. Und das Interesse war da: „Dies passt schließlich sehr gut zu unserem Ansatz, auch soziale Kompetenzen zu vermitteln“, ergänzt Raabe.

Die beiden Referentinnen waren seit Mittwoch an der Schule. In den Gesprächen mit den Jugendlichen ging es um das Thema Familie im Allgemeinen. Es seien aber auch sozialpolitische Aspekte behandelt worden, etwa was Gesellschaft und Wirtschaft tun können, damit Familien vernünftig leben können, erläutert Warbruck-Mecke. Dazu gab es Informationen, welche Hilfen sich Schüler und Kinder holen können, wenn es Probleme in der Familie gibt – beispielsweise wegen Armut, Krankheit, Drogen oder Alkoholismus.

Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe

Ziller und Schleger besuchen Schulen in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen. Sie wollen vor Ort den Hilfebedarf ermitteln und Hilfsangebote aufzeigen. Viele wissen gar nicht, dass es neben den klassischen SOS-Kinderdörfern auch zahlreiche ambulante Angebote gibt. „Wir sind freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe“, betont Ziller. Es gibt unter anderem verschiedene Hilfs- und Beratungsangebote, Kindertageseinrichtungen, Mütterzentren oder Mehrgenerationenhäuser.

Vielseitiger Arbeitgeber

Dazu ist SOS-Kinderdorf auch ein vielseitiger Arbeitgeber, der mehr zu bieten hat, als Stellen für SOS-Kinderdorfmütter und -väter oder Erzieher und Sozialpädagogen. IT-Experten, Juristen, Mediengestalter, Texter und viele weitere Berufe werden dort angeboten

„Für viele Kinder und Jugendliche ist es schön zu wissen, wer da draußen ist und wo sie Unterstützung finden können, wenn sie Hilfe brauchen“, sagt Ziller. Die SOS-Mitarbeiter besuchen auch Familien. „Wir kommen nicht, um Kinder aus den Familien zu holen, sondern um dort zu helfen“, sagt Schleger.

SOS-Kinderdorf

Vor mehr als 60 Jahren hat Gründer Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf gebaut, um Kriegswaisen ein neues Zuhause zu geben. Die Idee: Kinder wachsen mit einer SOS-Kinderdorfmutter und Geschwistern in einer Familie auf. Heute unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder und Familien in Not mit zahlreichen Angeboten. In Niedersachsen und Bremen gibt es aktuell fünf SOS-Kinderdorf-Einrichtungen an 14 zugehörigen Standorten. Wer helfen möchte und sich beispielsweise mit Unterrichtsangeboten, Spendenlauf oder anderen Aktionen engagieren will, kann sich an den SOS-Kinderdorf-Campus wenden. Kontakt: campus@sos-kinderdorf.de, Telefon (0 89) 12 60 61 05, www.sos-kinderdorf-campus.de.

Wer Hilfe braucht oder dringende Fragen und Probleme besprechen will, kann sich unter www.sos-kinderdorf.de/kinderdorf-wilhelmshaven/angebote erste Informationen holen.

Von Jan Tiemann

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