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Stadt Peine Kreis-Schulelternrat fordert kostenlosen Transport
Stadt Peine Kreis-Schulelternrat fordert kostenlosen Transport
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23:21 20.08.2019
Der Kreiselternrat fordert eine Lösung der Probleme im Schülerverkehr, was die Bezahlung, aber auch die Streckenführung und die Zuständigkeiten anbelangt. Quelle: dpa
Kreis Peine

Zum strittigen Thema der Schülerbeförderung äußert sich nun der Peiner Kreiselternrat. Er fordert eine Gleichbehandlung aller Schüler im Rahmen der Erfüllung der Schulpflicht.

Verweis auf Schulpflicht

Die Elternvertreter verweisen auf die zwölfjährige Schulpflicht in Deutschland, die nach der Einschulung besteht, und meinen: „Wenn der Staat dies einfordert, dann steht er nicht nur in der Pflicht, ein entsprechendes Bildungsangebot vorzuhalten. Ebenso muss er dafür Sorge tragen, dass die schulpflichtigen Kinder gefahrlos und sicher von zu Hause in die Schule und zurück gelangen. Diese Schülerbeförderung muss aus Gründen der Gleichbehandlung für alle Schulpflichtigen kostenlos sein.“ Entsprechend dieses Grundgedankens spricht sich der Kreiselternrat für einen kostenlosen Bustransport für alle Schulpflichtigen aus, die nicht aufgrund einer vergüteten Ausbildung ein eigenes Einkommen erzielen.

„Situation verschlechtert sich“

„Ganz grundsätzlich sehen wir in den aktuellen Beförderungsbedingungen für den Schulbustransport ein typisches Beispiel dafür, wie man durch Regulierung die Situation für viele verschlechtert, anstatt sie für alle zu verbessern“, schreiben Daniela Klein, Björn Zimmerninks und Peter Bendrien aus dem Vorstand des Kreiselternrates sowie Roland Mainka als Elternvertreter im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Landkreises.

Vorsitzende des Kreiselternrats Daniela Klein und Kreiselternratsmitglied Roland Mainka. Quelle: Kathrin Bolte

In diesem Zusammenhang verweisen die Elternvertreter auf die aktuelle Satzung zur Schülerbeförderung im Landkreis Peine. Dort sind die Beförderungsbedingungen festgelegt. Hierzu fragt der Kreiselternrat, warum diese Regelung nicht bis zum Ende der Schulpflicht gültig ist.

Wunsch: Trennung von Linien- und Schulbusverkehr

„Ebenso plädieren wir für eine Trennung von Linien- und Schulbusverkehr, wie von der Firma ONS bereits öffentlich angedacht. Damit ließen sich unnötig lange und zeitraubende Schulwege mit dem Linienverkehr vermeiden“, so die Elternvertreter. Sie sagen: „Es ist nicht nur die Causa Ilsede: Die aktuellen Beförderungsbedingungen stecken voller Absurditäten, die der normale Bürger nicht verstehen kann.“

Privatfahrten sind vermeidbar

Die Vorsitzende Daniela Klein meint dazu: „Der Kreiselternrat plädiert für eine radikale Vereinfachung der Beförderungsbedingungen zugunsten aller Schüler. Und wenn auch Kinder mit kürzerem Schulweg den Bus nehmen dürfen, beziehungsweise wenn zeitgerechte und schnelle Direktverbindungen zu den Schulen bestehen, lassen sich einige Fahrten mit dem privaten Pkw zur Schule vermeiden."

Dazu möchte Landkreissprecher Fabian Laaß auf PAZ-Anfrage keine Stellungnahme abgeben und verweist auf die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport. Dieser tagt am Donnerstag um 16.30 Uhr im Ratsgymnasium, die Schülerbeförderung steht auf der Tagesordnung.

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Von der PAZ-Redaktion

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