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Stadt Peine Schönere Bahnhöfe und besseres WLAN
Stadt Peine Schönere Bahnhöfe und besseres WLAN
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15:58 25.04.2019
Am Peiner Bahnhof: Die Westfalenbahn soll nutzerfreundlichen LTE-Standard bekommen. Quelle: Archiv
Kreis Peine

„Der Entwurf des Nahverkehrsplanes 2020 mit einem Umfang von 530 Seiten wurde für das Beteiligungsverfahren der Kommunen, Fahrgastverbände und Verkehrsunternehmen freigegeben“, berichtet der Lengeder Michael Kramer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU im Großraum Braunschweig. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Regionalverkehr wurde noch einmal der außerordentliche Umfang der Unterlagen betont.

Michael Kramer Quelle: Archiv

Ziele des ÖPNV bis 2025

Sämtliche Bus- und Bahnlinien mit Haltepunkten, der Zustand von Bahn- und Busstationen sowie deren Umfeld, Fahrgastinformationsanlagen, Marketing sowie Finanzierung und Förderung des ÖPNV sind detailliert aufgeführt. Doch nicht nur der Bestand, sondern auch die Analyse und Maßnahmen zur Verbesserung des Nahverkehrs werden formuliert und stellen dann die hohen Ansprüche und Ziele des ÖPNV bis 2025 dar.

„Prüfung ist wichtig“

„Dies betrifft auch die Kommunen im Landkreis Peine, deshalb ist die Prüfung des Entwurfs durch die Verwaltungen wichtig“, so Kramer, denn damit werde deren Mitwirkung gesichert. Die Bedeutung der ländlichen Räume würde im aktuellen Nahverkehrsplan einen Schwerpunkt bilden.

Bahnhöfe sollen schöner werden

Die Verkehrspolitiker forderten, alle Bahnhöfe im gesamten Großraum Braunschweig künftig mit einer attraktiven Außengestaltung durch Grünanlagen, Fuß- und Radwege, Beleuchtung sowie Sitzmöglichkeiten zu versehen. Die Antragstellung von Kommunen zur Verbesserung ihres Bus- und Bahnhofsumfeldes und die Genehmigung durch den Großraum Braunschweig sollen dazu vereinheitlicht werden. Die Regionalverwaltung wolle noch in diesem Jahr eine entsprechende Regelung erarbeiten.

Ein neues WLAN-System

In 13 Doppelstocktriebzüge der Westfalenbahn soll bis Ende 2019 auf der Linie Braunschweig-Peine-Hannover ein neues WLAN-System im nutzerfreundlichen LTE-Standard installiert werden. „Mit dem neuen Standard als Multiprovidersystem und vier Mobilfunkkarten pro LTE-Router könnten gleichzeitig diverse Netze genutzt werden“, verspricht Kramer. Die aufwendige Technik verursache einmalig 250 000 Euro Investitions- sowie jährlich 40 000 Euro Betriebskosten. Die Umrüstung soll bis Ende 2019 vollzogen sein.

Eigene Planungen sind Pflicht

„Grundsätzlich sind alle Landkreise und großen Städte verpflichtet, regelmäßig eigene Planungen zur Organisation des ÖPNV zu erstellen“, erläutert Kramer. Im Großraum Braunschweig übernehme das für die fünf Kreise (Gifhorn, Helmstedt, Wolfenbüttel, Goslar und Peine) sowie die drei Städte (Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter) der Regionalverband.

Von Alex Leppert

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