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Stadt Peine Rosenthal: 751.000 Euro für Feuerwehrhaus
Stadt Peine Rosenthal: 751.000 Euro für Feuerwehrhaus
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19:07 09.12.2019
Das Feuerwehrgerätehaus Rosenthal soll eine neue Fahrzeughalle bekommen. Quelle: Symbolbild
Peine

Das Feuerwehrgerätehaus Rosenthal soll im Rahmen des Feuerwehrbedarfsplans für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Peine erweitert werden. Die Verwaltung favorisiert eine Variante, die 751 000 Euro kostet. Das Thema behandelt der Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit in seiner Sitzung am Mittwoch, 11. Dezember, ab 17 Uhr im großen Besprechungsraum des Rathauses. Bei der Ortsfeuerwehr Rosenthal handelt es sich um eine Stützpunktfeuerwehr, die das Einsatzgebiet Rosenthal, Schwicheldt, Handorf und Berkum umfasst.

Fahrzeughalle als Anbau

Die Pläne sehen laut Ratsvorlage die Errichtung einer Fahrzeughalle an dem bestehenden Gebäude vor, in der alle drei Einsatzfahrzeuge eingestellt werden können. Die jetzige Fahrzeughalle würde so hergerichtet, dass dieser Bereich ausschließlich als Herrenumkleide- und Duschmöglichkeit genutzt werden kann. Eine strikte Geschlechtertrennung könnte umgesetzt werden. Beide Umkleidebereiche hätten einen separaten Zugang.

In der neuen Fahrzeughalle wäre nur eine einheitlich zu verlegene Abgas-Sauganlage notwendig und die vorhandene sowie benötigte Werkbank findet ausreichend Platz und könnte berücksichtigt werden. Ebenso wären nur eine einheitlich zu verlegende Stromeinspeisung an den Fahrzeugen (E-Check) und einheitlich zu verlegende Entwässerungsrinnen/Abscheider notwendig.

Der Zugang zum Obergeschoss könnte durch einen überdachten Eingangsbereich in das Treppenhaus verwirklicht werden, damit wäre er witterungsgeschützt.

Im Haushalt 2019 sind bereits 565 000 Euro für das Projekt veranschlagt. Dazu kommt ein Haushaltsausgaberest von rund 90 000 Euro für die ursprünglich geplante Sanierung und Umstrukturierung der Sanitärbereiche. Die zusätzlich benötigten 100 000 Euro sollen im Haushaltsplan 2020 abgebildet werden.

Standplätze für Alttextilsammelcontainer

Auch die Vergabe von Standplätzen für Alttextilsammelcontainer wird im Ausschuss beraten. Die in der Stadt Peine vorhandenen Wertstoffinseln werden derzeit von den Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetrieben des Landkreises Peine (A+B) betrieben. Bisher hatte diese auch das alleinige Nutzungsrecht zur Aufstellung von Alttextilsammelcontainern.

Nach einschlägigen Urteilen von Oberverwaltungsgerichten und aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichtes Braunschweig ist die Vergabe über die Standorte von Alttextilsammelcontainern im Gebiet der Stadt Peine neu zu regeln. Danach müssen private wirtschaftliche Unternehmen bei der Verteilung der Standorte auf öffentlich-rechtlichen Flächen angemessen berücksichtigt werden.

Erweiterung des Blockheizkraftwerkes

Ein weiteres Thema im Ausschuss ist ein Antrag der Firma Naturenergie Röhrse. Das Unternehmen beabsichtigt, am bestehenden Standort der Biogasanlage eine Erweiterung des Blockheizkraftwerkes. Hierfür wird ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) in einem Container errichtet. Weitere Umbauten sind nicht geplant.

Von Jan Tiemann

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