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Stadt Peine „Jazz im Park“: Tolle Musik im besonderen Ambiente
Stadt Peine „Jazz im Park“: Tolle Musik im besonderen Ambiente
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20:00 30.06.2019
Im tollen Ambiente des Gutsparks und unter dessen schattigen Bäumen genossen die Gäste einen entspannten Nachmittag mit Jazz-Musik. Quelle: Ralf Büchler
Abbensen

Ein lauschiges Plätzchen im Schatten der mächtigen Bäume im Park des Ritterguts in Abbensen, ansprechende Musik und kühle Getränke: Trotz der Hitze mit Temperaturen knapp unter der 40-Grad-Marke ließ es sich bei der Veranstaltung „Jazz im Park“ gut aushalten.

Feuerwehrmusikzug war dabei

Den musikalischen Auftakt gestalteten die Lokalmatadoren vom örtlichen Feuerwehrmusikzug unter der Leitung von Angelika Nawo-Ernst. Mit schmissigem Bigband-Sound sorgten Titel wie das ebenso legendäre wie optimal zum Tag passende „Ice Cream“ von Chris Barber für gute Laune.

Aber auch die hochklassigen Auftritte von Jan-Heie Erchinger, künstlerischer Leiter der Veranstaltung und Gründungsmitglied der legendären Jazzkantine, sowie Sam Leigh-Brown und das Peter Befort Quartett sowie die Band Evelyn Krüger aus Hannover sorgten für eine tolle Stimmung.

Die Gäste waren der Aufforderung gefolgt und hatten sich Sitzgelegenheiten mitgebracht. Von der Picknickdecke bis zum Campingstuhl – je nach persönlicher Vorliebe – reichte die individuelle Ausrüstung, auf der sie es sich gemütlich machten und entspannt den musikalischen Nachmittag genossen.

Einhaus war Schirmherr

Die Schirmherrschaft hatte der Peiner Landrat Franz Einhaus (SPD) übernommen, der in seinem Grußwort betonte, dass in der Festivalreihe Jazz im Park die Braunschweigische Landschaft ihre Aufgaben – die Förderung der regionalen Kunst, Heimatpflege, Geschichte, Naturschutz, Kultur und Musik – optimal zusammenfließen lässt.

Er lobte das Engagement von Ortsbürgermeister Ulrich Seffer und der Gemeinde Edemissen. Deren Bürgermeister Frank Bertram hatte es sich lässig in Shorts mit seiner Frau Petra inmitten der anderen Gäste auf einer Picknickdecke gemütlich gemacht und genoss den Tag. „Natürlich bin ich bei einer so besonderen Veranstaltung gern dabei“, sagte er.

Weniger Besucher als erwartet

Allerdings hatte das heiße Wetter leider offenbar viele Menschen davon abgehalten, die Veranstaltung zu besuchen: Rund 500 Gäste kamen im Laufe des Nachmittags. Erwartet worden waren nach den Erfahrungen aus den bisher bereits sechs Veranstaltungen dieser Reihe mindestens doppelt so viele.

„In den Vorjahren waren immer viele Familien mit Kindern da, und auch Gruppen von Radfahrern haben das Festival gern als Ziel genutzt. Die fehlen diesmal“, sagt Anna Lamprecht, Geschäftsstellenleiterin des organisierenden Vereins Braunschweigische Landschaft. Doch angesichts der Rahmenbedingungen könne man mit der Resonanz durchaus zufrieden sein.

Vereine hatten Verpflegung übernommen

Sehr zufrieden zeigte sie sich mit dem Ablauf und der Zusammenarbeit mit dem Hausherrn Dr. Alexander von Schwartz und den örtlichen Vereinen, die die Verpflegung der Gäste übernommen hatten. „Es hat alles geklappt wie am Schnürchen“, lobte sie.

Die Idee zu der Festivalreihe wurde 2012 von einer Gruppe um Klaus Herrmann entwickelt. Er ist Sprecher der Arbeitsgruppe Natur und Umwelt bei der Braunschweigischen Landschaft und Landschaftsplaner mit einer Neigung zur Jazzmusik. „Da lag der Gedanke zu ,Jazz im Park’ quasi in der Luft, zumal vor dem Hintergrund, dass Gärten und Parks in der Geschichte immer auch als Veranstaltungsorte gedient haben“, sagte Hermann im Gespräch mit der PAZ.

Die Menschen bekommen so die Gelegenheit, private Anlagen kennen zu lernen, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. „Meine Erfahrung ist, dass die Parkbesitzer – in diesem Fall die Familie von Schwartz – sehr aufgeschlossen sind, obwohl so eine Veranstaltung für sie viel zusätzliche Arbeit bedeutet“, freut sich Hermann.

Musikalischer Nachmittag bei hochsommerlicher Hitze.

Von Kerstin Wosnitza

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