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Stadt Peine ÖPNV-Ausbau: Für diese Projekte in Peine und Woltwiesche gibt es Geld
Stadt Peine ÖPNV-Ausbau: Für diese Projekte in Peine und Woltwiesche gibt es Geld
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13:03 05.09.2019
Mehr Bushaltestellen in Peine sollen barrierefrei werden. Quelle: Tobias Mull
Peine

Für Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat der Verkehrsausschuss Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB) jetzt Zuschüsse in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro beschlossen. In Woltwiesche werden für den Ausbau einer Park & Ride-Anlage am Bahnhof rund 63.000 Euro bereit gestellt. Die Stadt Peine erhält für den barrierefreien Umbau zahlreicher Bushaltestellen rund 51.000 Euro.

„Kommunen, die Projekte der Infrastruktur beantragt haben, erhalten vom RGB die Hälfte ihrer erforderlichen Eigenbeteiligung finanziert“, erklärt der Lengeder Michael Kramer, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im RGB. Auf Antrag der CDU habe man auch über wasserstoffangetriebene Fahrzeuge diskutiert. „Für den Einsatz der inzwischen serienreifen Technologie auf bisher nicht elektrifizierten Bahnstrecken sollen im Großraum mögliche Strecken untersucht und Kostenberechnungen angestellt werden“, so Kramer. „Damit könnte ich mir künftig auch einen Einsatz auf der möglichen Strecke Braunschweig-Watenbüttel-Wendeburg-Harvesse vorstellen“, erklärt er.

Umweltfreundliche Beleuchtung

Eine umweltfreundliche Beleuchtung von Bushaltestellen bildet den Hintergrund für Kramers Anfrage an die RGB-Verwaltung zum Einsatz von Photovoltaik „Besonders im ländlichem Raum wären mit Photovoltaik ausgerüstete Bushaltestellen an abgelegenen Stellen sinnvoll“, betont er und sieht durch die Beleuchtung eine bessere Orientierung und mehr Sicherheit für Wartende gegeben.

Weiterhin wurden die Regionspolitiker über die Berechnungen zur Einführung eines Schülertickets informiert. Von den 13 Modellberechnungen erhielt das 360 Euro-Jahresticket von den Verkehrspolitikern große Aufmerksamkeit. Damit könnten alle Schüler die bisher keinen Anspruch auf Schülerfahrkarten haben, für monatlich 30 Euro im gesamten Regionalverband den Busverkehr nutzen. Dies gelte besonders für Grund- und Oberstufenschüler.

Anträge bis Ende Februar einreichen

Wenn das Schülerticket zum Schuljahr 2020/2021 eingeführt werden soll, müssen bis Ende Februar entsprechende Anträge gestellt werden. „Ich möchte aber die Landesregierung mit ihrem Wahlversprechen und dem Koalitionsvertrag zum kostenfreien Schülerverkehr nicht aus der Verantwortung entlassen“, erinnert Kramer an eine maßgebliche Beteiligung des Landes an den Kosten.

Von Grit Storz

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