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Stadt Peine Präventionstag der Polizei: Verkehrssicherheit beim Radfahren
Stadt Peine Präventionstag der Polizei: Verkehrssicherheit beim Radfahren
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06:00 09.05.2019
Klärten über das sichere Fahrrad und Sicherheit im Straßenverkehr auf: (v.l.) Hans-Hinrich Ahrens, Sandra Süttnig-Ohlendorf, Rene Laaf, Pascal Sibilski. Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Peine stand gestern ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit beim Radfahren. Dazu hatte Polizeioberkommissarin Sandra Süttnig-Ohlendorf mit ihren Kollegen einen Präsenzstand vor der Jakobi-Kirche in Peine aufgebaut und informierte dort über das sichere Rad und Gefahren im Straßenverkehr. Parallel dazu wurden Verkehrssünder, die in der Innenstadt auf dem Rad unterwegs waren, anstatt hier zu schieben, angesprochen und aufgeklärt. Doch nicht nur in der Stadt war die Polizei präsent. Der Präventionseinsatz bezog sich auf den gesamten Landkreis, es waren mehrere Streifenwagen und zwei Fahrradstreifen unterwegs.

13 Fahrern wurde Weiterfahrt untersagt

Die Kontrollen zeigten Erfolg: Gleich 13 Fahrradfahrern wurde die Weiterfahrt aufgrund fehlender oder mangelhafter Beleuchtung oder defekter Bremsen untersagt. Auch telefonierten mehrere Fahrrad- und Autofahrer während des Fahrens.

Ziel der Aktion sei es, die Unfallzahlen und die teilweise sehr schweren Verletzungen bei Fahrradunfällen zu senken, erklärte Süttnig-Ohlendorf. „Bis 2018 konnten wir bereits ein Viertel weniger Unfälle, in die Radfahrer involviert waren, verzeichnen.“

Ziel: Steigerung der Aufmerksamkeit

Man sei guter Dinge, durch solche Aktionen die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren zu lenken. „Das gilt besonders, da jetzt immer mehr Verkehrsteilnehmer mit einem E-Bike unterwegs sind. Wir wünschen uns, dass eine Helmpflicht eingeführt wird. Mit dem E-Bike erreicht man schnell Geschwindigkeiten von 20 bis 30 Stundenkilometern. Ein Sturz bei diesem Tempo hat oftmals schwere Kopfverletzungen zur Folge“, erläutert Süttnig-Ohlendorf.

„Die Zukunft wird noch interessant, wenn auf den Geh- und Fahrradwegen durch Pedelecs und E-Roller noch mehr los ist. Das birgt sehr große Gefahren“, ergänzt Polizeisprecherin Stephanie Schmidt.

Diebstahl ist ein großes Thema

Da auch das Thema Diebstahl immer wieder auftaucht, bietet die Polizei die Codierung von Rädern hat. „Das Rad wird bei uns registriert, bekommt einen Aufkleber, der darauf hinweist, dass es registriert ist, und wird in unser System aufgenommen. Wurde das Rad gestohlen und taucht irgendwo wieder auf, können wir mithilfe des Systems herausfinden, wem es gehört“, erläutert Süttnig-Ohlendorf.

Von Kathrin Bolte

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