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Stadt Peine Polizei: Mehr als 100 Kelleraufbrüche im Kreis Peine
Stadt Peine Polizei: Mehr als 100 Kelleraufbrüche im Kreis Peine
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11:28 13.05.2019
Themenbild: Ein vermummter Mann hebelt mit einem Brecheisen eine Kellertür auf. Quelle: dpa
Kreis Peine

Um weitere Kelleraufbrüche zu verhindern, bittet Matthias Pintak von der Polizei:

– Halten Sie die Zugangstüren zu Mehrfamilienhäusern auch tagsüber geschlossen und erwägen Sie auch das Abschließen der Zugangstüren -Wenn jemand klingelt oder sich per Gegensprechanlage ankündigt – das gilt auch für Nachbarn oder jemanden, der sich eventuell als Postbote oder Zusteller ausgibt: Lassen Sie ihn entweder nicht ins Haus, wenn es nicht für Sie selbst ist oder sehen Sie nach, was die Person im Haus macht.

– Fragen Sie fremde Personen nach dem Grund des Aufenthaltes im Haus, begeben Sie sich aber nie in Gefahr, rufen Sie notfalls die Polizei zeitnah an.

– Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kellerraum, ob er abgeschlossen ist.

– Lassen Sie sich Dienstausweise von zum Beispiel Stromversorgern nicht nur vorzeigen, sondern lesen ihn auch durch oder holen Sie gegebenenfalls einen Nachbarn zu Hilfe und fragen Sie beim Unternehmen an, ob das seine Richtigkeit hat.

– Wenn Sie Personen vor Ihrer Wohnungstür stehen lassen, schließen sie diese hinter sich, und lassen Sie sie nicht aus Höflichkeit offen. „Berechtigte“ Personen von Stromversorgern werden dafür Verständnis haben.

– Wenn Sie Verdächtige „erwischen“, rufen Sie sofort die Polizei über Notruf 110 und halten sich den eintreffenden Polizeibeamten für Rückfragen zur Verfügung. Machen Sie sich Notizen zum Aussehen der Person und zu etwaigen Fahrzeugen.

– Spurensuchen in Kellerräumen gestalten sich für Polizeibeamte schwierig. Helfen Sie also bitte, indem Sie auf Veränderungen oder zurückgelassene Gegenstände hinweisen.

– Pintak erklärt: „Die bisherigen Ermittlungen belegen, dass nur zugezogene Türen von Mehrfamilienhäusern mit einem einfachen Schraubendreher aufgehebelt werden, und die Täter äußerst scheu sind. Sie hebeln nur ein- oder zweimal und ziehen zum nächsten Haus, wenn die Tür zu gut gesichert ist. Es gibt bisher nur ganz wenige und vage Hinweise zu Tätern. Besucher im Haus werden sich nur selten in Kellerräumen umsehen, und daher darf man alle „Hausfremden“ als verdächtig einstufen. Hinweise gehen an die Polizei Peine unter Telefon 05171/9990.

Von Thomas Kröger

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