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Stadt Peine Straßenlaternen: 550 Leuchtenköpfe werden bis Mitte 2020 ersetzt
Stadt Peine Straßenlaternen: 550 Leuchtenköpfe werden bis Mitte 2020 ersetzt
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17:12 20.12.2019
Neue LED-Straßenlaternen sparen CO2 und Strom. Quelle: Archiv
Peine

Das Beleuchtungskonzept 2030 ist in den Ortsräten, Fachausschüssen und im Rat ausführlich und teilweise kontrovers diskutiert worden. Es sieht vor allem die Umrüstung von alten Quecksilberdampflampen auf moderne LED-Technik vor. Ziel ist es, im Sinne des Klimaschutzes CO2 und Strom zu sparen.

Stadt drückt aufs Tempo

Bei der Umsetzung des Konzeptes drückt die Stadt aufs Tempo: „Noch vor Weihnachten soll es in diesem Jahr mit der Sanierung der Straßenbeleuchtung in Peine weitergehen“, kündigte Stadtsprecherin Petra Neumann am Freitag an. „Rund 550 Leuchtenköpfe werden bis etwa Mitte 2020 durch energieeffiziente LED-Leuchten mit einer integrierten tageslichtabhängigen Regelungs- und Steuerungstechnik ersetzt.“

Etwa zwei Drittel der Gesamtlichter würden alleine in der Kernstadt ausgetauscht. Auch die Ortschaften Dungelbeck, Duttenstedt, Essinghausen, Stederdorf, Vöhrum, Woltorf sowie der Ortsteil Telgte würden von dem Aufbau einer klimafreundlichen Straßenbeleuchtung in Peine profitieren, betonte Neumann.

430 000 Euro förderfähige Kosten

„Die förderfähigen Gesamtkosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 430 000 Euro. Durch den Austausch der Leuchten kann eine jährliche Stromeinsparung von etwa 289 000 Kilowattstunden und eine Reduzierung des CO2 -Ausstoßes von rund 170 Tonnen pro Jahr erreicht werden“, führte die Sprecherin aus. Das Bundesumweltministerium habe der Stadt Peine innerhalb der Nationalen Klimaschutzinitiative eine Zuwendung von 25 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bewilligt.

Beschleunigte Umrüstung

Von insgesamt rund 8670 Straßenleuchten in Peine und den Ortschaften sind noch etwa 3600 Quecksilberdampflampen. Außerdem besteht momentan bei etwa 450 weiteren Leuchten aus technischen Gründen dringender Sanierungsbedarf. Um die Umrüstung auf LED-Technik zu beschleunigen, hat man 2017/2018 die Vorgehensweise geändert. Anstatt die Laternen komplett zu erneuern, werden zunächst nur noch Leuchtköpfe gewechselt. So konnte man in den beiden Jahren 600 Lichter umrüsten. Von 2019 bis 2021 sollen es jährlich 600 sein.

Ab 2022 bis 2024 reduziert sich die Zahl auf 400, weil dann auch alte Masten ausgetauscht werden müssen. Von 2025 bis 2030 sind Neuplanungen und Kompletterneuerungen nötig. Dann sollen jährlich etwa 200 Laternen erneuert werden. „Nach jetzigem Stand werden diese Maßnahmen ab 2025 entsprechend der Straßenausbaubeitragssatzung beitragspflichtig sein. Die Systematik des Beitragsrechts wird derzeit auch auf Länderebene beraten“, heißt es im Konzept. Pro Jahr werden bis 2030 für die Umrüstung etwa 500 000 Euro eingeplant


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