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Stadt Peine Peinerin als eine der besten „Küchenmanagerinnen“ ausgezeichnet
Stadt Peine Peinerin als eine der besten „Küchenmanagerinnen“ ausgezeichnet
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15:24 18.12.2019
Ein Erfolgsteam (v.l.): Helgard Brandes (Standortleitung OKS Peine), Roswitha Murrer (Ausbilderin), Marina Müller (Jahrgangsbeste) und Martina Nesper (Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Quelle: Kathrin Bolte
Peine

Hauswirtschafterin – die Berufsbezeichnung klingt ein bisschen wie aus einem anderen Jahrtausend. Doch der Job ist gefragt wie eh und je. Und eine, die jetzt als eine der besten Fachpraktikerinnen Hauswirtschaft in Niedersachsen ihre dreijährige Ausbildung abgeschlossen hat, schwärmt von ihrem Job. Die 24-jährige Marina Müller aus Essinghausen ist angekommen in ihrem Traumjob, und die Oskar-Kämmer-Schule (OKS) ist nicht ganz unschuldig daran.

Ausbildung ist Teamarbeit

In den Räumen der OKS Peine treffen alle noch mal zusammen: die beste Auszubildende Marina Müller, Martina Nesper von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Helgard Brandes, Standortleitung der OKS Peine, und Ausbilderin Roswitha Murrer. Nur gemeinsam als Team habe man es geschafft, eine der besten Auszubildenden des Landes Niedersachsen hervorzubringen.

Besonderer Beruf für Menschen mit Behinderungen

Der Beruf „Fachpraktikerin Hauswirtschaft“ ist erlernbar von Menschen mit Behinderungen. „Das sind junge Leute, bei denen beispielsweise eine Lernbe-Einträchtigung durch die Agentur für Arbeit festgestellt wurde, erklärt Martina Nesper. Sie dauert drei Jahre und teilt sich in Theorie sowie Praxis auf. Landesbeste Müller kam nach dem Besuch einer Förderschule nach Peine und fühlte sich bei den Mitarbeitern der OKS sofort wohl. „Ich habe den Beruf hier kennengelernt und habe von Anfang an gemerkt, dass er genau der richtige für mich ist“, sagt die 24-Jährige.

Eine ganze Küche managen? Für Müller kein Problem.

Die Arbeit erstreckt sich in der Ausbildung auf die Bereich Nahrungszubereitung, Hausreinigung und Textil. Besonders die Nahrungszubereitung habe es der Essinghäuserin angetan, verrät sie. „Aber im Grunde ist sie jetzt eher eine Küchenmanagerin“, betont Standortleitung Brandes und will damit den alten Muff, der mit der Berufsbezeichnung Hauswirtschafter oftmals verbunden wird, aus der Welt schaffen.

Marina Müller gefällt das. Sie sei aufgeschlossen, offen und hilfsbereit „und dazu ein absoluter Familienmensch“, sagt sie und lacht. Dass sie so zufrieden mit sich ist und ihren Weg gefunden hat, liegt nicht zuletzt an der sehr vielseitigen Ausbildung. „Die Absolventen arbeiten dann typischerweise im Altersheim, in Kindergärten oder im Krankenhaus, in Hotelküchen und Kantinen, in Großküchen oder Wäschereien“, erklären die Frauen weiter.

„Ich habe mich zu jeder Zeit wohl und verstanden gefühlt“

So eine Ausbildung ist vor allem Teamsache, da sind sich alle einig. Die OKS unterstützt die Absolventen und schaut bei der Auswahl der Praxisplätze darauf, wo der Azubi gut reinpasst, wo er auch ohne Auto gut hinkommen kann. „Für viele ist es eine Weltreise von Peine nach Braunschweig zu fahren, doch wir unterstützen und geben Mut“, betont Brandes. Jahrgangsbeste Marina Müller kann das nur bestätigen: „Ich habe mich zu jeder Zeit wohl und verstanden gefühlt“, sagt sie.

Müller freut sich nun auf neue Herausforderungen und sucht - ganz keck über diesen Artikel - einen neuen Arbeitgeber. „Vielleicht meldet sich ja jemand, gerne bei der OKS“, sagt sie mit leuchtenden Augen. Hier merkt man schnell: Da ist jemand wirklich in seinem Traumberuf angekommen.

Von Kathrin Bolte

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