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Stadt Peine Peiner erkunden zwei Tage lang das politische Berlin
Stadt Peine Peiner erkunden zwei Tage lang das politische Berlin
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06:00 16.07.2018
Politisch interessierte Peiner und Gifhorner Bürger besuchten auf Einladung von Hubertus Heil Berlin. Quelle: privat
Peine/Berlin

Die erste Station der Reise war das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Hier konnten die Besucher den neuen Arbeitsplatz ihres Abgeordneten kennenlernen und mit einer Referentin angeregt über die Sozialpolitik insbesondere über das Thema Rente diskutieren.

Hitzige Bundestagsdebatte

Anschließend gab es die Gelegenheit den Deutschen Bundestag zu besuchen. Die Gäste konnten hautnah im Plenarsaal eine hitzige Debatte zur neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung zuhören. Danach hatten sie in aller Ruhe die Gelegenheit, den Ausblick von der Kuppel des Reichstagsgebäudes zu genießen.

Der zweite Tag der Reise begann mit einer Stadtrundfahrt durch Berlin. An politischen Gesichtspunkten orientiert wurden die verschiedenen Botschaften angefahren sowie das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und weitere Sehenswürdigkeiten in Berlin.

Besuch im „Tränenpalast“

Anschließend besuchte die Gruppe mit einer Führung die Dauerausstellung des Tränenpalastes. „Tränenpalast“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung im Berliner Volksmund für die frühere Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße, in der zwischen 1961 und 1989 geteilten Stadt Berlin.

Heil will Rente verbessern

Der Besuch der SPD-Parteizentrale, des Willy-Brandt-Hauses, war der letzte Programmpunkt. Hier traf die Gruppe auch endlich auf Heil. Nach einem Foto vor der Willy-Brandt-Statue stellte der Abgeordnete sein Aufgabenfeld als Bundesminister für Arbeit und Soziales vor. Zudem berichtete der Minister von seinen Vorhaben zur Verbesserung der Rente und zur Bekämpfung von befristeten Arbeitsverträgen.

Nach einer lebhaften Diskussion wurde noch der SPD-Film über das Haus und die Geschichte der SPD gezeigt. Nach einer kurzen Diskussionsrunde mit einem Referenten über die Arbeit der Jusos, startete die Besuchergruppe mit dem Bus vom Willy-Brandt-Haus zurück in Richtung Heimat.

Von Jan Tiemann

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