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Stadt Peine Peiner Umformtechnik: Übernahme verzögert sich
Stadt Peine Peiner Umformtechnik: Übernahme verzögert sich
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18:19 29.07.2019
Die Peiner Umformtechnik an der Woltorfer Straße. Quelle: Archiv
Peine

Erste Vereinbarungen wurden bereits geschlossen, doch der letzte Schritt verzögert sich nun doch noch: Die insolvente Peiner Umformtechnik (PUT) und ihr Schwesterunternehmen Peiner Services sollten eigentlich zum 1. August auf den neuen Eigentümer übertragen werden – dieser Zeitplan werde aber nicht zu halten sein, teilte das Unternehmen am Montag mit.

„Es ist alles vorbereitet. Notwendige formale Entscheidungen und Gremiensitzungen zum Verkauf der Peiner Umformtechnik bedürfen urlaubsbedingt aber noch etwas Zeit“, sagte ein Sprecher des Schraubenherstellers an der Woltorfer Straße.

Nun müssen die Mitarbeiter des Traditionsunternehmens also weiter auf die erlösende Botschaft der Firmenrettung durch einen finanzstarken Investor warten. Die aktuelle Krise spitzt sich dabei seit Dezember 2017 immer weiter zu.

2018 Insolvenz angemeldet

Über Monate geriet der Schraubenhersteller immer weiter in finanzielle Schieflage, am 12. März 2018 musste die PUT dann sogar Insolvenz anmelden. Innerhalb des sogenannten Insolvenzantragsverfahrens hatten dann eine neue Geschäftsführung und der Betriebsrat intensiv an einer Umstrukturierung des Unternehmens gearbeitet, 35 der damals 260 Beschäftigen verloren ihren Job.

Doch der eingeschlagene Kurs zeigte Wirkung, so dass die neue PUT-Geschäftsführung auch positive Nachrichten verkünden konnte: Durch die Umstrukturierung habe man im Jahr 2018 erstmals wieder eine positive Entwicklung verzeichnet – nach zuvor jahrelangen Verlusten.

30 weitere Kündigungen

Im Juni lagen dann Licht und Schatten wieder ganz eng beieinander. Mit dem Hinweis auf die aktuelle Auftragslage wurden rund 30 weitere Kündigungen ausgesprochen, doch dann die erlösende Nachricht: Die PUT hat einen Investor gefunden. Ein Name wurde noch nicht genannt, er soll jedoch aus Deutschland kommen. Das Geschäftsfeld, hochfeste Verbindungselemente, Umformteile und Schrauben für die Bereiche Automobilbau, Windenergie und Handel zu produzieren, bleibe bestehen.

Die große Hoffnung der verbliebenen 193 Mitarbeiter nun: Dass endlich auch die letzten formalen Entscheidungen getroffen werden und die PUT schnell wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt. Auf einen neuen Zeitplan wollte sich der Unternehmenssprecher jedoch nicht festlegen.

Von Tobias Mull

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